Die Spekulationen über die Mehrdeutigkeit von Kunstwerken und deren Potenzial, sich in verschiedene Bedeutungshorizonte einzuweben, sind vielfältig und zahlreich. Das «Wind Tunnel Deck»-Kartenspiel nimmt diese Beobachtung ernst. Es gibt den Konzepten, Kräften, Akteur:innen, Artefakten und Happenings, die seit 2012 rund um den Wind Tunnel von Florian Dombois und seiner Forschungsgruppe an der ZHdK operieren, eine Stimme und fokussiert ihre noch offenen Potenziale.
56 Karten, art&fiction, 2022
ISBN 978-2-88964-042-3
Les spéculations sur l’ambiguïté des œuvres d’art et leur potentiel à se tisser dans différents horizons de sens sont multiples et fréquentes. Le présent jeu de cartes prend cette observation au sérieux. Il donne la parole aux concepts, forces, acteur.es, artefacts et happenings qui opèrent autour de Soufflerie de Florian Dombois et de son groupe de recherche à la Haute école des arts de Zurich depuis 2012, et se concentre sur leurs potentiels encore ouverts. Ainsi, chaque carte est un espace de possibilité. Wind Tunnel Deck est un projet évolutif et sera décliné dans différents formats, toujours en collaboration entre le ZHdK et art&fiction.
Breathtaking Greenhouse Parastructures | Luis Berríos-Negrón [E-Book PDF]
A supplement to the Arcades Project from a Caribbean Perspective [and a call for a careful practice of epistemológica].
Doctoral Thesis in Art Technology Design
ID9606/2a-c. Dispositive eines Virus | Jana Vanecek
CHF 17.90
Ebola, Corona, Monkeypox. Mit den Epidemien und Pandemien der letzten Jahre haben sich auch die Geschäfte mit der medizinischen Biotechnologie immer schneller entwickelt. ID9606/2a-c. Dispositive eines Virus geht der Frage nach, wie biotechnologische Erfindungen als Bereiche kapitalistischer Investitionen politische Entscheidungen im Gesundheitswesen beeinflussen können.
178 Seiten, transversal, 2022
ISBN 978-3-903046-33-7
Die Vergessenskurve. Werke aus Psychiatrischen Kliniken in der Schweiz um 1900 | Katrin Luchsinger
CHF 78.00
Eine kulturanalytische Studie
Ab etwa 1870 traten Kunst und Psychologie in ein enges Verhältnis zueinander. In ganz Europa entstanden Sammlungen sogenannter «Irrenkunst», und die psychiatrische Anstalt rückte in den Brennpunkt gesellschaftlicher und normativer Aushandlungen. Künstlerisch tätigen Patient_innen wurden dennoch selten Autorschaft und ein Resonanzraum zugestanden. Die Untersuchung rekonstruiert für die Schweiz, welchen Diskursen ihre Werke eingeschrieben wurden und wie sie als Autor*innen den Ort, an dem ihr Werk entstand, auf ästhetischer Ebene verhandeln.