Kunst des Forschens. Praxis eines ästhetischen Denkens | Elke Bippus (Hg.)

CHF 37.50

Künstlerische Forschungen können zu den Verfahren gezählt werden, die auch ein «implizites Wissen», Brüche und Ungeklärtes fruchtbar machen. Solche Aspekte stehen in Widerspruch zu einer Zeit, in der das Bildungsideal Humboldts einer Ökonomisierung weichen und Wissen als neue Form des Kapitals verfügbar sein soll. Bruce Nauman hat Kunst als ein «Instrument» beschrieben, «mit dem man sich eine Aktivität des Erforschens aneignen kann». Forschen ist in diesem Sinne als Aktivität vorgestellt, welche die übliche Asymmetrie zwischen wissendem Forscher und Anwender unterbricht und damit eine politische Komponente gewinnt.

Schriftenreihe des Instituts für Gegenwartskunst Band 4

263 Seiten, Diaphanes, 2011
ISBN 978-3-0-3734080-6

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Beschreibung

In der Publikation «Kunst des Forschens» rücken Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Philosoph*innen ein Forschen in den Blick, welches im Feld des Sinnlichen und Begrifflichen gleichermaßen arbeitet und ästhetische mit epistemischen Praktiken vermengt. Die Beiträge lassen deutlich werden, dass Künstlerischer Forschung einerseits zur Vorbereitung und Verbreitung eines anderen Denkens von Verantwortung beiträgt und andererseits gängige Trennungen von Kunst und Wissenschaft, von Theorie und Praxis fragwürdig werden lässt.

Mit Beiträgen von Martin Beck, Elke Bippus, Beatrice von Bismarck, Kathrin Busch, Gabriele Gramelsberger, Frank Hesse, Katharina Hinsberg, Jörg Huber, Christoph Keller, Dieter Mersch, Eva Meyer, Eran Schaerf, Peter Piller, Hannes Rickli, Christoph Schenker und Ute Vorkoeper.

ZHdK: Institute for Contemporary Art Research (IFCAR)

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    ISBN 978-3-03734-080-6

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