Kunst des Forschens. Praxis eines ästhetischen Denkens | Elke Bippus (Hg.)
CHF 37.50
Künstlerische Forschungen können zu den Verfahren gezählt werden, die auch ein «implizites Wissen», Brüche und Ungeklärtes fruchtbar machen. Solche Aspekte stehen in Widerspruch zu einer Zeit, in der das Bildungsideal Humboldts einer Ökonomisierung weichen und Wissen als neue Form des Kapitals verfügbar sein soll. Bruce Nauman hat Kunst als ein «Instrument» beschrieben, «mit dem man sich eine Aktivität des Erforschens aneignen kann». Forschen ist in diesem Sinne als Aktivität vorgestellt, welche die übliche Asymmetrie zwischen wissendem Forscher und Anwender unterbricht und damit eine politische Komponente gewinnt.
In der Publikation «Kunst des Forschens» rücken Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Philosoph*innen ein Forschen in den Blick, welches im Feld des Sinnlichen und Begrifflichen gleichermaßen arbeitet und ästhetische mit epistemischen Praktiken vermengt. Die Beiträge lassen deutlich werden, dass Künstlerischer Forschung einerseits zur Vorbereitung und Verbreitung eines anderen Denkens von Verantwortung beiträgt und andererseits gängige Trennungen von Kunst und Wissenschaft, von Theorie und Praxis fragwürdig werden lässt.
Mit Beiträgen von Martin Beck, Elke Bippus, Beatrice von Bismarck, Kathrin Busch, Gabriele Gramelsberger, Frank Hesse, Katharina Hinsberg, Jörg Huber, Christoph Keller, Dieter Mersch, Eva Meyer, Eran Schaerf, Peter Piller, Hannes Rickli, Christoph Schenker und Ute Vorkoeper.
ZHdK: Institute for Contemporary Art Research (IFCAR)
Kunst des Forschens. Praxis eines ästhetischen Denkens | Elke Bippus (Hg.) [E-Book PDF]
Künstlerische Forschungen können zu den Verfahren gezählt werden, die auch ein «implizites Wissen», Brüche und Ungeklärtes fruchtbar machen. Solche Aspekte stehen in Widerspruch zu einer Zeit, in der das Bildungsideal Humboldts einer Ökonomisierung weichen und Wissen als neue Form des Kapitals verfügbar sein soll. Bruce Nauman hat Kunst als ein «Instrument» beschrieben, «mit dem man sich eine Aktivität des Erforschens aneignen kann». Forschen ist in diesem Sinne als Aktivität vorgestellt, welche die übliche Asymmetrie zwischen wissendem Forscher und Anwender unterbricht und damit eine politische Komponente gewinnt.
Kunst des Forschens / dazwischen | Elke Bippus, Frank Hesse (Hg.) [E-Book PDF]
Die Publikation geht zurück auf die Ausstellungsreihe «dazwischen» und die Lehrprojekte «dazwischen projekt» (in den Jahren 2007 bis 2008). Die Veranstaltungen sind im Rahmen des von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Forschungsprojekts «Kunst des Forschens» realisiert worden. Die Ausstellungsprojekte fanden in Kooperation zwischen der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und dem Projektraum White Space Zürich statt. Die Lehrprojekte in Kooperation mit Katharina Hinsberg (Hochschule für Künste, Bremen).
Marcel Duchamp – Die Schriften | Serge Stauffer (Hg.)
CHF 78.00
Zu Lebzeiten veröffentlichte Texte übersetzt, kommentiert und herausgegeben von Serge Stauffer. Ergänzt mit den Annotationen von Serge Stauffer, die er 1982-89 in der Erstausgabe hinterliess, einem Vorwort von Herbert Molderings und einem Nachwort von Michael Hiltbrunner.
Reprint der 1981 erschienen, vergriffenen Ausgabe. Limitierte Auflage von 1200 Exemplaren.
350 Seiten, Regenbogen Verlag, 2018
ISBN 978-3-85862-729-2
Die Bildwelten biologischer Experimentalsysteme als Kunst- und Theorieobjekt
Der Künstler Hannes Rickli befasst sich seit 20 Jahren mit audiovisuellen Aufzeichnungen aus dem Forschungskontext der Verhaltensbiologie. Die Videogramme eröffnen einen ungewöhnlichen Einblick in naturwissenschaftliche Versuchanordnungen. In diesem überschüssigen Beiwerk der wissenschaftlichen Daten, sozusagen im Schatten der Objektivität, wird erkennbar, dass die Herstellung wissenschaftlicher Tatsachen nicht einfach nach zuvor festgelegten Plänen erfolgt, sondern sich im physischen Widerstand zwischen menschlichen, technischen – und tierischen – Akteuren ereignet. Bei den Videogrammen handelt es sich um einen Typus instrumentaler Bewegtbilder, der von den Bildwissenschaften und der Bildtheorie bis anhin kaum beachtet worden ist. (dt./engl.)
Deep Water | Jürgen Krusche, Siu King Chung (eds.)
Public Spaces in Sham Shui Po, Hong Kong
In strongly globalized cities there are fast transformation processes on the move, reinforced by the neo-liberal policies and the resulting economic, social, urban and cultural policy strategies. From a research perspective, a main question is how to capture, describe and interpret such developments taking place at a fast pace.
Researchers and artsts from Hong Kong and Zurich worked together in a small area of Sham Shui Po, one of the poorest and still most traditional Districts of Hong Kong, to investigate its public spaces according to topics of urban transformation and gentrification.