Ein Zeitgeist-Glossar von Achtsamkeit bis Zigarette
Moral Phobia ist unnatürlich, unbekümmert und undiszipliniert. Es raucht und trinkt, isst Fleisch, treibt kaum Sport und war gestern Nacht wieder der letzte Gast. Moral Phobia vernachlässigt soziale Netzwerke und Selbstoptimierungsangebote und plädiert für das Alberne und Abseitige, Faule und Fremde, Undurchsichtige, Unbequeme, Überflüssige und Verstörende – in der Hoffnung auf weniger aufgeräumte, vielfältigere Zeiten.
500 Seiten, Gudberg Nerger, 2015
ISBN 978-3-943061-35-2
The Instrinsic Logic of Design | Gerhard M. Buurman, Marc Rölli (eds.)
CHF 48.00
Mit der in letzter Zeit rapide wachsenden Bedeutung des Designs für ökonomische und technische Entwicklungen verbinden sich zunehmend auch gesellschaftliche Fragestellungen von höchster Brisanz. Wie aber ist es möglich, diese Dimensionen des Designs – im Sinne eines «Social Designs» – zu erforschen und sichtbar zu machen? Die AutorInnen nehmen diese Frage zum Anlass, um die spezifischen Rationalitäten der im Design verwendeten Verfahren und Methoden zu beleuchten.
Not at Your Service. Manifestos for Design | Björn Franke, Hansuli Matter (eds.) [E-Book PDF]
Not at Your Service: Manifestos for Design brings together the broad spectrum of beliefs, subjects and practices of designers at Zurich University of the Arts. It offers different approaches and insights on the present-day role and impact of design. It is not conceived as a finished project, but as a fluid document of its time. Collaborative design, interaction within complex systems, attention economics, the ecological shift, visual literacy, gender-neutral design, «quick and dirty» design ethnography, social responsibility, the value of ugliness, death futures, immersive technologies, identity and crises, design as a transformative discipline – all of these topics are presented for debate with passion, conviction and professional expertise.
526 pages (PDF), Birkhäuser, 2021
ISBN 978-3-0356-2275-1
Designethnografie. Methodologie und Praxisbeispiele | Francis Müller
CHF 41.50
Das Lehrbuch entwickelt Methoden für die Designrecherche, denn Designen erfordert und erzeugt zugleich Wissen, was in der Praxis oftmals intuitiv passiert. Wird die Erzeugung dieses Wissens jedoch methodisch geleitet und reflektiert, dann stärkt dies die Designdisziplin und begünstigt ihre interdisziplinäre Vernetzung. Die Ethnografie ist hierzu eine geeignete Methode: Designethnografie bedeutet, dass eine Designerin in eine soziale Lebenswelt eintaucht, dort bestimmte Wirklichkeitsausschnitte beobachtet, analysiert und sie verändert – zum Beispiel mit Intervention und partizipativen Ansätzen. Werden solche Verfahren dokumentiert und theoretisch reflektiert, dann werden designspezifische Erkenntnismodi sichtbar.