Das Museum verlernen? Kolonialität und Vermittlung in ethnologischen Museen Band 2 | Nora Landkammer et al. (Hg.)
CHF 28.70
Wie geht die Bildungsarbeit im ethnologischen Museum mit dem kolonialen Erbe der Institutionen um? Kann das ethnologische Museum ein Ort des Verlernens sein, und wenn ja, wie? Die zweibändige Publikation widmet sich der Vermittlungsarbeit in dekolonisierender Perspektive.
Band 2: Praxen und Reflexionen kritischer Bildung und Wissensproduktion. Hg. Stephanie Endter, Nora Landkammer, Karin Schneider
Der zweite Band widmet sich vielstimmig Praxen und Reflexionen kritischer Bildung und Wissensproduktion, die aufzeigen, dass es sich bei einer kolonialitätskritischen Vermittlungsarbeit nicht um das Realisieren einzelner Projekte, sondern um ein Arbeiten in Widersprüchen, eine beständige Kritik an Strukturen, in die ein*e selbst eingebunden ist, handelt. Die Beiträge geben Anregungen für die Praxis ebenso wie für deren Hinterfragung. Gemeinsam ist den Texten, dass sie dem Gap zwischen utopischer Dekolonisierung und der oft ernüchternden alltäglichen Arbeit in den Institutionen Reflexionen zu konkreten Praxen, ihren Potentialen und Widersprüchen entgegensetzen.
Mit Beiträgen von: Julia Albrecht, Bea Barrois, Stephanie Endter, Nadine Golly, Rilando June Lamadjido, Pernilla Luttropp, Nora Landkammer, Berit Mohr, Trinity Mesimé Njume-Ebong, Carolin Philipp, Esther Poppe, Pia Razenberger, Karin Schneider, Nora Schön, Hodan Warsame und Simone Zeefuik
“Studien zur Kunstvermittlung” ist eine Publikationsreihe, die sich aus einer macht- und diskriminierungskritischen Perspektive Fragestellungen der Kunstvermittlung – hier verwendet als etablierter Schirmbegriff für das vielgestaltige Arbeits- und Forschungsfeld an der Schnittstelle von Kulturproduktion und Bildungsarbeit – widmet.
Kunstvermittlung zeigen | Carmen Mörsch, Sigrid Schade, Sophie Vögele (Hg.)
CHF 35.90
Über die Repräsentation pädagogischer Arbeit im Kunstfeld
Dieser Band versammelt Analysen aus einem gleichnamigen Forschungsprojekt zur Frage, was dar- und hergestellt wird, wenn Kunstvermittlung z. B. in der Öffentlichkeitsarbeit ins Bild gesetzt wird. Die Untersuchungen zur Repräsentation pädagogischer Museumsarbeit an Schweizer Kunstinstitutionen wurden um internationale Perspektiven und Reflexionen zur Repräsentation von Kunsthochschulen und von Kunstunterricht in der Schule ergänzt. (dt./engl.)
Studien zur Kunstvermittlung Band 1
648 Seiten, Zaglossus, 2017
ISBN 978-3-902902-58-0
Das Museum verlernen? Kolonialität und Vermittlung in ethnologischen Museen Band 1 | Nora Landkammer (Hg.)
CHF 28.70
Wie geht die Bildungsarbeit im ethnologischen Museum mit dem kolonialen Erbe der Institutionen um? Kann das ethnologische Museum ein Ort des Verlernens sein, und wenn ja, wie? Die zweibändige Publikation widmet sich der Vermittlungsarbeit in dekolonisierender Perspektive.
Band 1: Eine Analyse gegenwärtiger Diskurse in einem konfliktreichen Praxisfeld
Non-Formal Art/s Education and Vocational Training for Artists in Africa between Cultural Policies and Cultural Funding
Non-formale künstlerische Aus-/Bildung in Afrika zwischen Kulturpolitiken und Kulturförderung
Die Studie realisierte das IAE im Auftrag des Goethe Instituts Johannesburg, Südafrika. Sie wurde von Nicola Lauré al-Samarai verfasst, mit Beiträgen von Rangoato Hlasane und Malose Malahlela, Judith Reker sowie Fouad Asfour.
Während in den letzten Jahren unter dem Schlagwort eines «educational turn» im Kunstfeld zunehmend Schnittstellen zwischen Kunst und Pädagogik hergestellt wurden, hat sich international längst ein avanciertes Segment kritischer VermittlerInnen herausgebildet, die Vermittlung als emanzipatorische Praxis neu definieren. Der Sammelband präsentiert internationale Beiträge zum educational turn sowie zur kritischen Kunstvermittlung. Die Texte diskutieren Strategien und Handlungsfelder einer engagierten Praxis im Ausstellungsfeld zwischen Institution und Kritik, Machtverhältnissen und Möglichkeitsräumen.
Schnittpunkt Band 5
236 Seiten, Turia + Kant, 2012
ISBN 978-3-85132-698-7
Eure Zwecke sind nicht unsre Zwecke | Camilla Schlie, Sascha Willenbacher (Hg.)
CHF 37.50
Zur Kooperationspraxis zwischen Theater und Schule im Berliner Modellprojekt ›JUMP & RUN‹
Was will Theater an Schule und was will Schule von Theater?
Was bedeutet es, künstlerische Prozesse zugleich als Bildungsprozesse zu denken? Die Textbeiträge zu diesem Band nehmen das Berliner Kooperationsprojekt ›JUMP & RUN – Schule als System‹ (2011/12) zum Anlass, um die Zusammenarbeit zwischen Theater und Schule als institutionell gerahmte Vermittlungspraxis zu reflektieren.
360 Seiten, transcript, 2016
ISBN 978-3-8376-2738-1