Handeln in den Künsten | Judith Siegmund, Florian Klinger, Marie Rosenkranz (Hg.)
CHF 52.50
Handlungstheoretische und praxeologische Perspektiven versprechen heute neue Möglichkeiten einer ganzheitlichen Beschreibung von Künsten – philosophisch wie interdisziplinär. Sie sind integrativ und anschlussfähig an Rezeptions- und Objektästhetiken. Zugleich setzen sie aber bewusst neue Impulse, die aktuellen Entwicklungen in den Künsten angemessen sind.
Die verschiedenen Beiträge in dem Werk bieten einen Überblick über handlungstheoretische Ansätze und zeigen, warum diese besonders für postkoloniale, planetare und queere Diskurse, die verstärkt in die Künste drängen, instruktiver sind als ältere ästhetische Theorien.
ZHdK: Forschungsschwerpunkt Ästhetik, Departement für Kulturanalysen und Vermittlung
Künstlerische Forschung. Ein Handbuch | Jens Badura, Selma Dubach et al. (Hg.) [E-Book PDF]
Die Debatte um »Künstlerische Forschung« hat einen hohen Grad an Differenzierung erreicht, sei es in ihrer allgemeinen, theorieorientierten Dimension, sei es auf der Ebene der Praxis des künstlerischen Forschens selbst. Alles deutet darauf hin, dass sich die Künstlerische Forschung an der Schwelle zu einer Institutionalisierung befindet. Ziel des Bandes ist es nicht nur, eine Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Frage- und Themenstellungen zu erstellen, sondern auch jene Kontroversen abzubilden, aufgrund derer man den Prozess einer vorschnellen »Disziplinierung« der künstlerischen Forschung kritisch betrachten mag. Entlang einiger Leitfragen entwirft der Band eine Topographie des gesamten Feldes der Debatte um künstlerische Forschung.
344 Seiten (PDF), Diaphanes, 2015
ISBN 978-3-03734-880-2
D.A. A Transdisciplinary Handbook of Design Anthropology | Yana Milev (ed.)
CHF 122.80
«D.A.» represents a cultural science handbook of «Design Anthropology», providing an epistemology, phenomenology and survey of the varieties of the extended concept of design.
1299 pages, Peter Lang, 2013
ISBN: 978-3-631-61906-3
Begriffsbestimmung eines neuen künstlerischen Formats
In ihrer künstlerisch-wissenschaftlichen Studie untersucht Stefanie Lorey erstmalig Methoden des Sammelns und Ordnens unter der Prämisse performativer Handlungs- und Präsentationformen. Vor dem Hintergrund einer eigenen langjährigen künstlerischen Biographie, die sich durch diverse performative Sammlungsformate auszeichnet, fordert und formuliert sie – als Erweiterung bereits vorhandener Attributionen in der Bildenden Kunst – eine neue künstlerische Kategorie: die performative Sammlung. Definition, Beschreibung und Ausführungen dieser neuen Kategorie bilden die Grundlage dieser Arbeit.