Kiosk | Plattform Kulturpublizistik, Zürcher Hochschule der Künste (Hg.)
CHF 38.00
Der Kiosk – weit mehr als nur ein Verkaufshäuschen, an dem man Tabak und Kaugummi kaufen kann. Er ist Quartiertreffpunkt, Nostalgieort für Kindheitserinnerungen, Nische im urbanen Raum, Ort des Glücksspiels und anderer Versuchungen und immer Schauplatz für allerhand Unperfektes.
In diesem Buch wird der unabhängige Zürcher Stammkiosk ebenso unter die Lupe genommen wie dessen globale Pendants, es geht aufs Jungfraujoch, in die Zürcher Badis und in die Kiosk-Ketten mit Monopolbestreben. Es wird hingehört und hingeschaut, hinter die Theke und auf die Fassade, in die Vergangenheit, die Gegenwart und in die Zukunft, in die Google-Rezensionen und die Archive. Entstanden ist ein buntes Sortiment wahrer und erfundener Geschichten in Bild- und Textform, die das Phänomen Kiosk aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten.
Urban Change over Time | Meret Wandeler, Ulrich Görlich, Caspar Schärer (eds.)
CHF 79.00
The Photographic Long-Term Observation of Schlieren 2005-2020 shows how this part of Switzerland is developing
The long-term Photographic Observation Schlieren is a much-recognized unique research project that documents urban development in Switzerland. Over a period of fifteen years, a photographic record of building activity and urbanization processes was conducted to demonstrate how these are altering the character of a typical Swiss suburban community.
Switzerland plays a central role in the global gold commodity trade, especially in gold refining. The volume follows the entanglements of the global metabolism of gold by tracking down the elusive and often invisible paths of molecules, affects and violence.
Neue Realismen und Dokumentarismen in Philosophie und Kunst
Dokumentarische Kunstpraktiken haben derzeit Hochkonjunktur, ob in Fotografie, Film, Theater, performativen Kunstexperimenten oder Literatur. Über einen »neuen Realismus« wird in der Philosophie ebenso wie in der künstlerischen Produktion diskutiert. Ein postkonstruktivistischer Realismus misstraut der Repräsentation, weiß um die Gemachtheit der Darstellung und will auf die Selbstreflexivität künstlerischer Praktiken nicht verzichten. Doch weder ist den gegenwärtigen Realismen das Begehren nach unmittelbarer Wirklichkeitserfahrung fremd, noch verzichten sie auf Wirklichkeitskritik und politische Intervention. Immer wieder geht es um die Herstellung einer Berührung mit Wirklichkeit und einer Wirklichkeit der Berührung, des Affekts – in der Einflechtung des ›Rohmaterials‹ ins Artefakt, der Restitution einer Erfahrung im Reenactment oder der Arbeit mit Zeugen und ›Experten des Alltags‹ in Film und Theater.