Ästhetische Kommunikation und Kindertheater | Mira Sack, Anton Rey (Hg.) [E-Book PDF]
Rezeptionsprozesse und ihre dialogische Funktion in der Vermittlung von Theater aufmerksam zu verfolgen, gilt aktuell eher als Ausnahmeerscheinung. Das vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Forschungsprojekt «Ästhetische Kommunikation im Kindertheater» ist hier aktiv geworden. Die Studie zu Rezeptionsweisen und Erlebnisqualitäten von Kindern im Umgang mit Inszenierungen will Anregung geben, Theaterbesuche als produktiven Bestandteil von ästhetischen Bildungsprozessen zu begreifen. Die Dokumentation schildert Ergebnisse aus der Untersuchung und beleuchtet Interaktion und Feedback-Schleife im Kindertheater.
Mit Beiträgen von Charlotte Baumgart, Julia Bihl, Michael Frais, Annina Giordano-Roth, Bina Elisabeth Mohn, Carmen Mörsch, Anna Schürch und Geesche Wartemann.
ZHdK: Institute for the Performing Arts and Film (IPF)
Wiederholung und Extase | Milo Rau, Rolf Bossart [E-Book PDF]
Der Band erörtert Begriffe, die die ästhetische Theorie und Praxis von Milo Raus International Institute of Political Murder IIPM beschreiben, reflektieren und in einen allgemeinen Kontext stellen. Historisch-kritische, repräsentationstheoretische und handlungstheoretische Aspekte künstlerischer Akte werden – ausgehend von konkreten Projekten, Arbeitsproblemen und philosophischen Erwägungen – programmatisch verhandelt. Die untereinander kommunizierenden Überlegungen stellen dabei bewegliche Denk-Figuren dar, die präzise Blicke auf die Methodik «realistischer» künstlerischer Arbeit mit historischer und politischer Analyse vereinen.
Mit Reflexionen und Ansätzen zur begrifflichen Auslegung von künstlerischer Forschung, Fallbeispielen zur Umsetzung einer praxisorientierten Forschung sowie einem Gespräch an der Schnittstelle von Forschungs- und Filmförderung, richtet subTexte 04 den Fokus auf Forschung und Film. Film wird dabei nicht nur als autorschaftliches Medium der Forschung begriffen, sondern ist selber ein Medium der Forschung.
Attention Artaud | Anton Rey, Stefan Schöbi, Benno Wirz (Hg.)
CHF 13.50
Antonin Artauds Werk rührt an den Grenzen von Dasein und Kunst. Wie ein Gespenst sucht uns bei Artaud das Andere auf, das Jenseitige, das Unfassliche. In der Konfrontation mit dem Unheimlichen spannt sich in seinem verunsichernden Potential ein produktiver Denkraum auf, mit dem das Theaterprojekt Attention Artaud spielt. Ergänzend dazu diskutieren in subTexte 01 Elisabeth Bronfen, Stephan Müller, Gerald Siegmund und Benno Wirz die Thematik des Gespenstes als Phänomen von abendländischer Kunst und Kultur.