ZHdK – Den Künsten eine Zukunft | Hans-Peter Schwarz (Hg.)
CHF 128.00
Im August 2007 vereinigten sich die Zürcher Hochschulen der Sparten Musik, Bildende Kunst und Design, Theater, Film und Tanz zur Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Diese Publikation erzählt und reflektiert essayistisch die Geschichte der Kunstausbildung im Generellen, die Spezifika der einzelnen Disziplinen und zeichnet die Entwicklung der Studiengänge im 20. Jahrhundert nach.
Historischer Hintergrund und Perspektiven der ZHdK, dieser zukunftweisenden Bildungsinstitution, werden aus kultur- und bildungspolitischer sowie kunstwissenschaftlicher Sicht beleuchtet und mit zahlreichen Bilddokumenten von Werken bedeutender Absolventinnen und Absolventen illustriert; die performativen Künste werden auf DVD und CD vermittelt. Ein attraktiver und lehrreicher Blick in eine Domäne schweizerischer Kultur- und Ausbildungsgeschichte.
408 Seiten, CD, DVD, Scheidegger & Spiess, 2007
ISBN 978-3-85881-200-1
Mit Beiträgen von Nicole Biermaier, Ulrich Binder/Ruedi Wyss, Corina Caduff, Elisabeth Danuser, Peter Danzeisen, Michael Eidenbenz, Urs Fanger, Daniel Fueter, Andrea Gleiniger, Bernhard Lehner, Oliver Matz, Matthias Michel, Jacqueline Otten, Ursula Pellaton, Dominik Sackmann, Thomas Schärer, Giaco Schiesser, Janine Schiller, Hans-Peter Schwarz, Christoph Weckerle, Hartmut Wickert und Martin Woodtli.
Autorschaft in den Künsten | Corina Caduff, Tan Wälchli (Hg.) Zürcher Jahrbuch der Künste
«Autorschaft» ist seit einigen Jahren ein viel diskutierter Begriff. Das Thema ist nach wie vor sehr aktuell, denn zweifellos ist das Verständnis von Autorschaft angesichts der fortschreitenden Digitalisierungsprozesse gegenwärtig heftig in Bewegung. Welche Auswirkungen haben diese Prozesse auf die Selbstwahrnehmung von Künstler*innen? Gilt der Topos vom «Tod des Autors» immer noch, und wie verlaufen die Kämpfe um Macht und Autorschaftsrechte heute? Diese Debatten werden hier erstmals im Rahmen sämtlicher Künste geführt. Künstler*innen und Wissenschaftler*innen – vom Konzertpianisten über die Designforscherin und den Filmemacher bis hin zur Architekturtheoretikerin – präsentieren analytische Reflexionen sowie Beispiele aus der aktuellen Praxis aus Architektur, Design, Film, Kunst, Literatur, Musik, Theater.
Die Spekulationen über die Mehrdeutigkeit von Kunstwerken und deren Potenzial, sich in verschiedene Bedeutungshorizonte einzuweben, sind vielfältig und zahlreich. Das «Wind Tunnel Deck»-Kartenspiel nimmt diese Beobachtung ernst. Es gibt den Konzepten, Kräften, Akteur:innen, Artefakten und Happenings, die seit 2012 rund um den Wind Tunnel von Florian Dombois und seiner Forschungsgruppe an der ZHdK operieren, eine Stimme und fokussiert ihre noch offenen Potenziale.
56 Karten, art&fiction, 2022
ISBN 978-2-88964-042-3
We often think art’s all about money. Rather, it’s about energy. Immersing yourself in Lake Zurich, a hedge-fund office, a botanical garden, or a land-art piece built on ruins, is it possible to discern an energy particular to art? Art as a form of energy capable of encompassing the whole of life, more powerful than finance and its algorithms? Art as science or speculative fiction? We dwell in castles with Schrödinger’s cat until we give form to the formless: molecules and failed soldiers, art spaces previously owned by the mafia. We share tips about the tricks of the trade—only to intervene, emancipate, culminate, collapse, and (re)emerge. Let us look everywhere for ideas, and let us be gloriously out of touch: may we grow our capacity and courage to love. Catastrophism, miniskirt, particle.