Sinn und Sinne im Tanz | Margrit Bischof, Friederike Lampert (Hg.)
CHF 37.50
Perspektiven aus Kunst und Wissenschaft
Jahrbuch TanzForschung 2020
Ähnlich und doch verschieden: Sinn und Sinne im Tanz. Sinn steht für Sinnhaftes, für Einsicht und Vernunft – und mit Sinne wird alles Sinnliche, wird Erfahrung und Wahrnehmung verbunden. Tanz macht Sinn, Tanz ist Sinnlichkeit. Aus der Reibung dieser beiden Pole entstehen für den künstlerischen Tanz wie auch für deren Erforschung neuartige Ansätze. Das im Körper gespeicherte Wissen spielt dabei eine bedeutende Rolle. Aus der Perspektive unterschiedlicher Autor*innen aus Kunst und Wissenschaft werden Wege aufgezeigt, wie aus verschiedenen Situationen neuartige Zugänge zu künstlerischer, forschender und vermittelnder Praxis entspringen können.
Akustik des Vokals. Präliminarien | Dieter Maurer [E-Book PDF]
Die Frage, wie wir Vokale erzeugen und wie sie sich in der Folge akustisch «abbilden», scheint im Wesentlichen geklärt: Wir phonieren und artikulieren. Wir produzieren mit den Stimmbändern einen allgemeinen Klang oder ein Geräusch und formen diese über die Resonanzen von Rachen, Mund und Nase zu einem einzelnen, spezifischen Laut. Dementsprechend werden Vokale akustisch über charakteristische Energiemaxima im Spektrum, über sogenannte «Formanten» beschrieben. Intellektuelle und empirische Gründe, wie sie in dieser Schrift zusammengestellt und erläutert werden, geben aber Anlass zu einer ausgeprägten Skepsis gegenüber einer solchen Auffassung. Die vorliegenden Darstellungen und Erläuterungen lassen folgern, dass eine nachvollziehbare Theorie der Akustik von Stimme und stimmhafter Sprache, und mit ihr ein entsprechendes Verstehen von Vokalen als Leistung und Formgebung der Stimme, bis heute aussteht. Die Frage nach der Akustik der Vokale erweist sich mithin als ein ungelöstes Grundlagenproblem.
75 Jahre Schauspielschule Zürich | Hartmut Wickert, Anton Rey (Hg.)
Vom Bühnenstudio zur Zürcher Hochschule der Künste. Geschichte und Gegenwart der Schauspielausbildung in Zürich 1937 bis 2012. Hrsg. Departement Darstellende Künste und Film, Zürcher Hochschule der Künste
Mit einem Fotoessay von Lukas Wassmann und mit Beiträgen von Ute Kröger, Ralph Müller, Bruno Ganz, Peter Bissegger, Gardi Hutter, Hanspeter Müller-Drossaart, Peter Danzeisen, Hartmut Wickert und vielen anderen.
IPF – Die erste Dekade | Anton Rey, Yvonne Schmidt (Hg.)
10 Years of Artistic Research in the Performing Arts and Film
Das Institute for the Performing Arts and Film der Zürcher Hochschule der Künste mit seinen Forschungsschwerpunkten „Performative Praxis“ und „Film“ nimmt im Kontext der Debatte um Forschung an den Kunsthochschulen eine Vorreiterrolle ein. Seit einem Jahrzehnt generiert, initiiert und betreut das IPF Forschungsprojekte, Veranstaltungs- und Publikationsformate, die einen Dialog zwischen wissenschaftlichen und künstlerischen Verfahren herstellen. Die Themenfelder gliedern sich in Forschung über Kunst, Forschung durch Kunst und Forschung mit Kunst. Dieses Buch bietet eine Bestandsaufnahme aller bisherigen Aktivitäten des Instituts. (dt./engl.)