Seien wir realistisch | Magdalena Marszałek, Dieter Mersch (Hg.)

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Neue Realismen und Dokumentarismen in Philosophie und Kunst

Dokumentarische Kunstpraktiken haben derzeit Hochkonjunktur, ob in Fotografie, Film, Theater, performativen Kunstexperimenten oder Literatur. Über einen »neuen Realismus« wird in der Philosophie ebenso wie in der künstlerischen Produktion diskutiert. Ein postkonstruktivistischer Realismus misstraut der Repräsentation, weiß um die Gemachtheit der Darstellung und will auf die Selbstreflexivität künstlerischer Praktiken nicht verzichten. Doch weder ist den gegenwärtigen Realismen das Begehren nach unmittelbarer Wirklichkeitserfahrung fremd, noch verzichten sie auf Wirklichkeitskritik und politische Intervention. Immer wieder geht es um die Herstellung einer Berührung mit Wirklichkeit und einer Wirklichkeit der Berührung, des Affekts – in der Einflechtung des ›Rohmaterials‹ ins Artefakt, der Restitution einer Erfahrung im Reenactment oder der Arbeit mit Zeugen und ›Experten des Alltags‹ in Film und Theater.

Reihe Denkt Kunst

400 Seiten, Diaphanes, 2017
ISBN 978-3-03734-574-0

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Artikelnummer: 2017/13 Kategorien: , , , Schlagwörter: ,

Beschreibung

ZHdK: Institut für Theorie (ITH)

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    400 Seiten (PDF), Diaphanes, 2017
    ISBN 978-3-03734-574-0

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