Levinas und die Künste | Johannes Bennke, Dieter Mersch (Hg.)
CHF 68.00
Das Verhältnis des Philosophen Emmanuel Levinas zu den Künsten ist bisher im Schatten seiner Ethik geblieben. Gleichwohl durchziehen Fragen des Ästhetischen, des Performativen, der Medien und Technik sein gesamtes Werk. Mit diesem Band liegt erstmals eine Auswahl an ästhetischen und medialen Zugängen zum Werk von Levinas in deutscher Sprache vor.
402 Seiten, transcript, 2024
ISBN 978-3-8376-5766-1
Die Beiträge setzen mit einer Relektüre Impulse für eine »vierte Welle« der Levinas-Rezeption, die das Verhältnis von Ethik zu Ästhetik sowie Digitalität adressiert und aktualisiert. Levinas wird dadurch auch als Denker von Kunst, Ästhetik, Medien, Technik und Design neu positioniert.
Levinas und die Künste | Johannes Bennke, Dieter Mersch (Hg.) [E-Book PDF]
Das Verhältnis des Philosophen Emmanuel Levinas zu den Künsten ist bisher im Schatten seiner Ethik geblieben. Gleichwohl durchziehen Fragen des Ästhetischen, des Performativen, der Medien und Technik sein gesamtes Werk. Mit diesem Band liegt erstmals eine Auswahl an ästhetischen und medialen Zugängen zum Werk von Levinas in deutscher Sprache vor.
402 Seiten, transcript, 2024
ISBN 978-3-8394-5766-5
The Changing Face of Alterity | David J. Gunkel, Ciro Marcondes Filho, Dieter Mersch (Hg.) [E-Book PDF]
The figure of the ‚other‘ is fundamental to the concept of communication. Online or offline, communication, which is commonly defined as the act of sending or imparting information to others, is only possible in the face of others. In fact, the reason we communicate is to interact with others—to talk to another, to share our thoughts and insights with them, or to respond to their needs and requests. No matter how it is structured or conceptualized, communication is involved with addressing the other and dealing with the ontological, epistemological, and ethical questions of otherness or alterity. But who or what can be other? Who or what can be the subject of communication? Is the other always and only another human? Or can the other in these communicative interactions be otherwise? This book is about others (and other kinds of others). It concerns the current position and status of the other in the face of technological innovations that can, in one way or another distort, mask, or even deface the other. Ten innovative essays, written by an international team of experts, individually and in collaboration with each other, seek to diagnose the current situation with otherness, devise innovative solutions to the questions of alterity, and provide insight for students, teachers and researchers trying to make sense of the opportunities and challenges of the 21st century.
238 pages (PDF), Rowman & Littlefield, 2016
ISBN 978-1-783-48871-1
Von der Kunst als Forschung und der Forschung als Kunst ist spätestens seit den 1990er-Jahren die Rede. Das Konzept sucht die Künste und Wissenschaften in ihrer Arbeitsweise einander anzunähern, doch wird dabei kaum die Frage gestellt, welche Art von Wissen die Künste im Unterschied zu den Wissenschaften hervorbringen. Dieter Mersch zeichnet die lange philosophische Tradition des Ringens um den epistemologischen Status des Ästhetischen und seiner Beziehung zur Wahrheit nach und arbeitet daran, die zugrunde liegende Begrifflichkeit zu dekonstruieren und zu verschieben. Sein Anliegen ist es, in den künstlerischen Praktiken selbst eine Weise des Denkens zu entdecken, die sich weder der Sprache und ihrer ‹Form des Aussagens› bedient noch in die diskursiven Gestalten der Wissenschaften übersetzbar ist: ein ästhetisches Denken jenseits des ‹linguistic turn› und des Selbstverständnisses philosophischer Hermeneutik und des Poststrukturalismus, das sich durch nichts substituieren lässt.
Ordo ab chao – ‹Ordnung aus Chaos›: diese dem Freimaurertum entstammende geheime Losung wandelt sich in den Regimen der Second Order Cybernetics zur Formel ‹Order from Noise‹. Der Text verfolgt die theoretischen Inventare der Kybernetik von Kanälen, Informationen und zyklischen Kausalitäten bis zu rekursiven Systemen, um aus ihnen Leben, Bewusstsein, Lernprozesse oder die Konstitution des Sozialen gleichermassen erklärbar zu machen. Auch wenn der Anspruch der Kybernetik als universales Paradigma heute verblasst ist, erscheint an ihr immer noch massgeblich, dass sie die Entstehung von Ordnung aus den immergleichen mathematischen Modellen darzustellen sucht und eine Art ‹Ontologie des Mathematischen› verficht. Was aber heisst es, wenn derart die Mathematik allein die Systeme der Gouvernementalität zu übernehmen scheint und nicht nur die Technik und ihre Apparate, sondern auch die Freiheit, das Utopische sowie die Politizität des Politischen überhaupt zu kontrollieren und zu steuern beginnt?