Paul Hindemith versuchte sich früh «von dem ganzen Conservatoriumskram» zu lösen und schlug einen eigenen künstlerischen Weg ein, der stets die Auseinandersetzung mit den Strömungen der jeweiligen Gegenwart suchte. Damit bot er ab 1934 auch die Voraussetzung, um selber zum «Fall Hindemith» zu werden. Im Zentrum der Referate und Aufsätze, die zur Studienwoche «Hindemith und die zwanziger Jahre» der Hochschule Musik und Theater Zürich entstanden sind, stehen Hindemiths Kunstwerke und Stellungnahmen in der Zwischenkriegszeit.
Paul Hindemith versuchte sich früh «von dem ganzen Conservatoriumskram» zu lösen und schlug einen eigenen künstlerischen Weg ein, der stets die Auseinandersetzung mit den Strömungen der jeweiligen Gegenwart suchte. Damit bot er ab 1934 auch die Voraussetzung, um selber zum «Fall Hindemith» zu werden. Im Zentrum der Referate und Aufsätze, die zur Studienwoche «Hindemith und die zwanziger Jahre» der Hochschule Musik und Theater Zürich entstanden sind, stehen Hindemiths Kunstwerke und Stellungnahmen in der Zwischenkriegszeit. Dabei geht es auch um Hindemiths Positionen gegenüber Strömungen wie Expressionismus, Neoklassizismus und Neue Sachlichkeit. Überdies vermitteln Einblicke in seine Kontakte zu Schriftstellern, die ihm auch als Librettisten zur Seite standen, zu Interpreten und Choreographen ein lebendiges Bild des damals noch suchenden, aber schon berühmten Komponisten und Interpreten Hindemith.
Musiktheorie und musikalische Praxis | Bernhard Billeter
CHF 114.00
Gesammelte Aufsätze herausgegeben von Dominik Sackmann
Am 1. Juli 2001 trat der Organist, Pianist und Musikwissenschafter Bernhard Billeter von seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule Musik und Theater (HMT) in Zürich zurück. Neben seiner Tätigkeit als Organist und Pianist, als Dozent und Redaktor publizierte Bernhard Billeter zahlreiche Aufsätze, Glossen und Rezensionen. Dieser Band vereinigt wichtige Aufsätze, welche einen Einblick in Bernhard Billeters vielfältiges musikalisches Schaffen geben.
Willy Burkhard (1900-1955) gehörte spätestens seit der Uraufführung des Oratoriums «Das Gesicht Jesaias» (1936) zu den zentralen Komponisten der Schweiz. Rund hundert Werke umfasst sein Oeuvre: Kammer-, Klavier- und Orchestermusik. Wurden die jeweils neu entstandenen Werke um 1950 aufmerksam verfolgt, so ist es seit seinem Tod still um ihn geworden. Im Zentrum steht die Frage nach der Einordnung von Burkhards Schaffen in die Musikgeschichte, zwischen neoklassizistischen Tendenzen und Zwölftonmusik.
Signale, Systeme und Klangsynthese | Martin Neukom
Grundlagen der Computermusik
Dieses Buch behandelt die Erzeugung und die Verarbeitung von Klängen mit dem Computer. Mit Hilfe von Abbildungen, Animationen, Klangbeispielen und Beispielprogrammen werden die wichtigsten Techniken zur Klang- und Partitursynthese vorgestellt und die technischen und mathematischen Grundlagen erläutert, die zum Verständnis dieser Techniken notwendig sind. Nach einer Übersicht über die Grundlagen der Akustik stellt der Autor die Theorie der Signale und Systeme dar und gibt eine Einführung in die allgemeinen Programmiersprachen C und Mathematica und in die Programme Csound und CPS. Es folgen die Darstellungen der traditionell wichtigen Synthesetechniken, der nichtlinearen Techniken und der Synthese mit physikalischen Modellen. Den Abschluss bilden die Kapitel zur Klangprojektion im Raum und zur Verwendung algorithmischer und stochastischer Prozesse in der Computermusik. Der Anhang enthält eine Übersicht über mathematische Grundlagen, Tabellen und einen detaillierten Index. Auf den beiden CDs finden sich der Buchtext mit zusätzlichen Kapiteln und Erläuterungen, Klangbeispiele, Animationen und Programme.