Paul Hindemith versuchte sich früh «von dem ganzen Conservatoriumskram» zu lösen und schlug einen eigenen künstlerischen Weg ein, der stets die Auseinandersetzung mit den Strömungen der jeweiligen Gegenwart suchte. Damit bot er ab 1934 auch die Voraussetzung, um selber zum «Fall Hindemith» zu werden. Im Zentrum der Referate und Aufsätze, die zur Studienwoche «Hindemith und die zwanziger Jahre» der Hochschule Musik und Theater Zürich entstanden sind, stehen Hindemiths Kunstwerke und Stellungnahmen in der Zwischenkriegszeit.
Paul Hindemith versuchte sich früh «von dem ganzen Conservatoriumskram» zu lösen und schlug einen eigenen künstlerischen Weg ein, der stets die Auseinandersetzung mit den Strömungen der jeweiligen Gegenwart suchte. Damit bot er ab 1934 auch die Voraussetzung, um selber zum «Fall Hindemith» zu werden. Im Zentrum der Referate und Aufsätze, die zur Studienwoche «Hindemith und die zwanziger Jahre» der Hochschule Musik und Theater Zürich entstanden sind, stehen Hindemiths Kunstwerke und Stellungnahmen in der Zwischenkriegszeit. Dabei geht es auch um Hindemiths Positionen gegenüber Strömungen wie Expressionismus, Neoklassizismus und Neue Sachlichkeit. Überdies vermitteln Einblicke in seine Kontakte zu Schriftstellern, die ihm auch als Librettisten zur Seite standen, zu Interpreten und Choreographen ein lebendiges Bild des damals noch suchenden, aber schon berühmten Komponisten und Interpreten Hindemith.
War Johannes Brahms ein formtreuer Klassizist oder ein «verkappter Programmmusiker»? Kaum ein Komponist des 19. Jahrhunderts vereinte derart widersprüchliche Einschätzungen auf sich wie Johannes Brahms. Johannes Schild wagt einen neuen Blick ins Innere dieser Musik und rückt das «Rätsel Brahms» in eine ungewohnte Perspektive.
443 Seiten, Bärenreiter, 2024
ISBN 978-3-7618-2525-9
Erich Schmid: Lebenserinnerungen | Lukas Näf (Hg.)
Die Briefe von und an Erich Schmid dokumentieren das weite Spektrum seines Wirkens. Weiter bieten die vollständig edierten Konzertprogramme aller von Schmid dirigierten und gespielten Konzerte, die in der Autobiographie Erwähnung finden, einen Einblick in das vielseitige Repertoire von Schmid. Ein Verzeichnis sämtlicher in Schweizer Radiostudios erhaltener Tondokumente unter der Leitung oder Mitwirkung von Schmid dokumentiert zudem Schmids reiches Schaffen am Radio. Die Konzertprogramme und Radioaufnahmen werden durch ein Personen- und Werkregister erschlossen.
Stefi Geyer (1888–1956), die aus Ungarn stammende Violinistin, lebte von 1920 bis zu ihrem Tod in Zürich. Béla Bartók, Othmar Schoeck und Willy Burkhard schrieben für sie Violinkonzerte. Zum ersten Mal wird ihre gesamte Lebensgeschichte, soweit sich diese rekonstruieren liess, nacherzählt, ergänzt um Fotografien und eine Liste sämtlicher Konzerte unter ihrer Mitwirkung. Ein gesondertes Kapitel ist der künstlerischen Beziehung zwischen Béla Bartók und Stefi Geyer gewidmet.
Der Band enthält in deutscher Übersetzung erstmals den gesamten Briefwechsel zwischen Stefi Geyer und Béla Bartók sowie Stefi Geyers Korrespondenz mit der Familie ihres Cousins mütterlicherseits.