Wirklich? | Lucie Bader Egloff, Anton Rey, Stefan Schöbi (Hg.) [E-Book PDF]
Strategien der Authentizität im aktuellen Dokumentarfilm
Ausgehend von zwei aktuellen Dokumentarfilmen, «Der Kick» (Andres Veiel) und «Zur falschen Zeit am falschen Ort» (Tamara Milosevic), die sich mit unterschiedlichen Verfahren demselben Mordfall widmen, rückt subTexte 02 die Frage des Wahrheitsgehaltes von nicht-fiktionalen Bildern in den Mittelpunkt. Können wir den technisch aufbereiteten Bilderwelten noch trauen? – In Gesprächen und Essays erörtern Filmschaffende, Theoretikerinnen und Theoretiker die gedanklichen und gestalterischen Prozesse, die zur individuellen Darstellung der vorgefundenen Wirklichkeit führen. Mit Beiträgen von Christoph Egger, Lucie Bader Egloff, Marille Hahne, Christian Iseli, Franz Reichle, Jan Sebening und Daniel D. Sponsel.
Strategien der Authentizität im aktuellen Dokumentarfilm
Ausgehend von zwei aktuellen Dokumentarfilmen, «Der Kick» (Andres Veiel) und «Zur falschen Zeit am falschen Ort» (Tamara Milosevic), die sich mit unterschiedlichen Verfahren demselben Mordfall widmen, rückt subTexte 02 die Frage des Wahrheitsgehaltes von nicht-fiktionalen Bildern in den Mittelpunkt. Können wir den technisch aufbereiteten Bilderwelten noch trauen? – In Gesprächen und Essays erörtern Filmschaffende, Theoretikerinnen und Theoretiker die gedanklichen und gestalterischen Prozesse, die zur individuellen Darstellung der vorgefundenen Wirklichkeit führen.
Herausgegeben von Lucie Bader Egloff, Anton Rey, Stefan Schöbi.
Mit Beiträgen von Christoph Egger, Lucie Bader Egloff, Marille Hahne, Christian Iseli, Franz Reichle, Jan Sebening und Daniel D. Sponsel.
ZHdK: Institute for the Performing Arts and Film (IPF)
Freilichttheater – eine Tradition auf neuen Wegen | Liliana Heimberg, Yvonne Schmidt, Kathrin Siegfried (Hg.)
CHF 29.00
Jeden Sommer beteiligen sich Tausende von Menschen am Abenteuer «Freilichttheater» und setzen dafür ihre Freizeit ein. Was geschieht, wenn ein professionelles Theaterteam auf einen Ort und seine Bewohner trifft, um ein gemeinsames Theaterprojekt zu entwickeln? Das Freilichttheater setzt auf neue Verfahren, wie dieses Buch dokumentiert: Es teilt die Autorschaft der Inszenierung im künstlerischen Team, mit den Darstellenden, mit der Bevölkerung, mit dem Raum. Es greift lebendige Traditionen auf und bewahrt sie durch Wandel.
Lebendige Traditionen der Schweiz Band 3 / subTexte 11
264 Seiten, hier + jetzt, 2015
ISBN 978-3-0-3919364-6
Akustik des Vokals. Präliminarien | Dieter Maurer [E-Book PDF]
Die Frage, wie wir Vokale erzeugen und wie sie sich in der Folge akustisch «abbilden», scheint im Wesentlichen geklärt: Wir phonieren und artikulieren. Wir produzieren mit den Stimmbändern einen allgemeinen Klang oder ein Geräusch und formen diese über die Resonanzen von Rachen, Mund und Nase zu einem einzelnen, spezifischen Laut. Dementsprechend werden Vokale akustisch über charakteristische Energiemaxima im Spektrum, über sogenannte «Formanten» beschrieben. Intellektuelle und empirische Gründe, wie sie in dieser Schrift zusammengestellt und erläutert werden, geben aber Anlass zu einer ausgeprägten Skepsis gegenüber einer solchen Auffassung. Die vorliegenden Darstellungen und Erläuterungen lassen folgern, dass eine nachvollziehbare Theorie der Akustik von Stimme und stimmhafter Sprache, und mit ihr ein entsprechendes Verstehen von Vokalen als Leistung und Formgebung der Stimme, bis heute aussteht. Die Frage nach der Akustik der Vokale erweist sich mithin als ein ungelöstes Grundlagenproblem.
In ihrer autobiographischen Erzählung beschreibt Fumi Masuda, wie sie als junge Tänzerin Anfang der 1970er-Jahre eine Reise von Yokohama über Moskau und Wien nach Bochum antritt, um sich im zeitgenössischen Modern Dance weiterzubilden. Ihre Reise führt sie bald nach Zürich, wo sie seither lebt. Fumi Matsuda erzählt von ihren ersten Jahren in Europa, der Zürcher Frauenbewegung und ihren Anfängen als Gelegenheitsarbeiterin, dem Leben als alleinerziehende Mutter und ihrer Entwicklung zur Tänzerin, Tanzlehrerin, Choreographin und später zur Professorin für Bewegung an der Zürcher Hochschule der Künste. Dabei ist ein aussergewöhnliches Zeitporträt des Schweizer Kulturlebens entstanden. Die Tänzerin beeindruckt mit einem Text, der Zeugnis von einer lebenslangen Passion ablegt. Redaktion: Anton Rey