Trading Zones | Barbara Preisig, Laura von Niederhäusern, Jürgen Krusche (eds.) [E-Book PDF]
Camera Work in Artistic and Ethnographic Research
This book introduces camera-based practices at the intersections of artistic and ethnographic research that critically examine the means of their own production and social embeddedness. In shared practices such as recording in the field, editing in post-production and modes of presentation, the camera is involved as an agent rather than an inno-cent device. How does the camera grapple with the invisible and how does it reveal what the camerawoman is unable to see? How do films, videos and photographs provide access to vulnerable knowledges and what presentation formats can extend the linearity of narration?
The digital version contains links to audiovisual examples.
Taking account of their own situatedness and the limits of representation, many of this book’s contributors attempt to speak with — rather than about — the other. These negotiations appearing in the featured projects open up a shared field of artistic and ethnographic inquiry, whose potential — for experiments and reflections — is far from exhausted.
Contributions by Sepideh Abtahi, Shirin Barghnavard, Laura Coppens, Louis Henderson, Heidrun Holzfeind, Mina Keshavarz, Daniel Kötter, Jürgen Krusche, Bärbel Küster, Bina Elisabeth Mohn, Laura von Niederhäusern, Uriel Orlow, Barbara Preisig, Rani al Raji, Nahid Rezaei, Anette Rose, Sahar Salahshoori, Christoph Schenker, Amira Solh, Lena Maria Thüring, and Zheng Mahler.
Die fragmentierte Stadt | Jürgen Krusche, Aya Domenig, Thomas Schärer, Julia Weber (Hg.)
CHF 46.90
Exklusion und Teilhabe im öffentlichen Raum
Wo Menschen eng zusammenleben, gibt es Konkurrenz und Verdrängung. Beinahe selbstverständlich nehmen wir hin, dass viele öffentliche Räume nicht mehr von allen Bevölkerungsgruppen gleichermaßen genutzt werden. Dies geschieht ganz unbemerkt und widerspricht dem Ideal einer demokratischen, offenen Gesellschaft mit gleichberechtigten Mitgliedern. Wie erleben Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen (oder sich dort sehen) öffentliche Stadträume? Wo fühlen sie sich willkommen, wo nicht? Wo, wie und warum entstehen Nutzungskonflikte? Diesen Fragen geht das Projekt Die fragmentierte Stadt nach.
Künstlerische Forschung. Ein Handbuch | Jens Badura, Selma Dubach et al. (Hg.) [E-Book PDF]
Die Debatte um »Künstlerische Forschung« hat einen hohen Grad an Differenzierung erreicht, sei es in ihrer allgemeinen, theorieorientierten Dimension, sei es auf der Ebene der Praxis des künstlerischen Forschens selbst. Alles deutet darauf hin, dass sich die Künstlerische Forschung an der Schwelle zu einer Institutionalisierung befindet. Ziel des Bandes ist es nicht nur, eine Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Frage- und Themenstellungen zu erstellen, sondern auch jene Kontroversen abzubilden, aufgrund derer man den Prozess einer vorschnellen »Disziplinierung« der künstlerischen Forschung kritisch betrachten mag. Entlang einiger Leitfragen entwirft der Band eine Topographie des gesamten Feldes der Debatte um künstlerische Forschung.
344 Seiten (PDF), Diaphanes, 2015
ISBN 978-3-03734-880-2
Public Plaiv Art. Contemporauna Illa Plaiv | Christoph Schenker (Hg.) [E-Book-PDF]
Gegenwartskunst im Landschafts- und Siedlungsraum La Plaiv, Oberengadin
Die Publikation stellt die Projektskizzen vor, die dreizehn Künstlerinnen und Künstler speziell für die Region La Plaiv (Oberengadin) erarbeitet haben. Das Spannungsfeld zwischen lokaler Identität und touristischem Mehrwert, zwischen Ortsverbundenheit und Mobilität bildet für die Werke nicht nur den Hintergrund, vielmehr wird es ihn ihnen selber zum Thema. Die Projekte können somit als «Sensorien» verstanden werden, die die kulturellen Konfliktlinien der Region aufspüren, ihnen Ausdruck verleihen und sie damit individuell wie öffentlich verhandelbar machen.
Kunst des Forschens. Praxis eines ästhetischen Denkens | Elke Bippus (Hg.)
CHF 37.50
Künstlerische Forschungen können zu den Verfahren gezählt werden, die auch ein «implizites Wissen», Brüche und Ungeklärtes fruchtbar machen. Solche Aspekte stehen in Widerspruch zu einer Zeit, in der das Bildungsideal Humboldts einer Ökonomisierung weichen und Wissen als neue Form des Kapitals verfügbar sein soll. Bruce Nauman hat Kunst als ein «Instrument» beschrieben, «mit dem man sich eine Aktivität des Erforschens aneignen kann». Forschen ist in diesem Sinne als Aktivität vorgestellt, welche die übliche Asymmetrie zwischen wissendem Forscher und Anwender unterbricht und damit eine politische Komponente gewinnt.