Das Buch ‹Quantum of Disorder› ist Teil des gleichnamigen Kooperationsprojekts zwischen dem Museum Haus Konstruktiv und dem artist-in-labs program ICS/ZHdK und wird während der Ausstellung im Museum Haus Konstruktiv veröffentlicht. Im Zentrum des Projekts steht die Auseinandersetzung mit den grundlegenden Ordnungsprinzipien, welche der künstlerischen und der wissenschaftlichen Praxis zugrunde liegen. Ausserdem geht es um das Wechselspiel zwischen Ordnung und Unordnung. (dt./engl.)
70 Seiten, Christoph Merian, 2015
ISBN 978-3-85616-668-7
Im Buch äussern sich international anerkannte Wissenschaftler und Kunsttheoretiker aus ihrer Perspektive zum Spannungsfeld zwischen System und Abweichung. Ein Glossar mit Begriffen aus den Essays fungiert zugleich als Inhaltsverzeichnis. An der Ausstellung fotografierte Abbildungen und Künstlerinterviews dokumentieren und vertiefen den künstlerischen Teil.
‹Quantum of Disorder› soll informieren und unterhalten, Neugierde stillen und Interesse für Neues wecken. Kunst und Wissenschaft setzen sich auf Augenhöhe mit dem Thema des Kooperationsprojekts auseinander und eröffnen einer vielseitig interessierten Leserschaft innovative, multiperspektivische Zugänge.
ZHdK: Institute for Cultural Studies in the Arts (ICS)
Die Künste im Gespräch | Corinna Caduff, Sabine Gebhardt Fink, Florian Keller, Steffen Schmidt (Hg.)
Das interdisziplinäre Autor*innenteam beschäftigt sich in diesem Band mit dem Verhältnis von Kunst, Musik, Literatur und Film. In den Gegenwartskünsten gehört die Überschreitung von herkömmlichen Disziplin- und Mediengrenzen längst zum Alltag. Die Beiträge reflektieren im Spannungsfeld von Hoch- und Alltagskultur diese Tendenzen, indem sie verschiedenen Fragen auch historisch nachgehen: Wie erscheinen bestimmte Themen und Motive – z. B. die Träne, die Ekstase, der Sport – in den verschiedenen Künsten, wo zeigen sich ästhetische Differenzen und Analogien? Wie kann man umgehen mit geschichtlichen Diskontinuitäten, die sich dabei im Vergleich der Künste ergeben?
Topologie und Funktionsweise des Netzwerks der Mail Art | Kornelia Röder
Seine spezifische Bedeutung für Osteuropa von 1960 bis 1989
Band 5 der Schriftenreihe beschäftigt sich mit dem Netzwerk der Mail Art, bei dem es sich um das erste World Wide Web handelt, lange bevor es das Internet gab. Die Post wurde als weltweites Kommunikationssystem genutzt. Es entwickelte sich aus einem kunstgeschichtlichen Kontext heraus und brachte ein neuartiges Beziehungsgeflecht von Kunst, Kultur und Gesellschaft hervor. Mit dem Netzwerk der Mail Art entwickelten sich spezifische Ausdrucksformen wie Postkarte, Assemblings, Rubber Stamps, Künstlerç*innen-Briefmarke und Magazine, die zugleich den Vernetzungsprozess beförderten.
Schriftenreihe für Künstlerpublikationen, Band 5
300 Seiten, Salon Verlag, 2008
ISBN 978-3-89770-280-6
Kunstvermittlung zeigen | Carmen Mörsch, Sigrid Schade, Sophie Vögele (Hg.)
CHF 35.90
Über die Repräsentation pädagogischer Arbeit im Kunstfeld
Dieser Band versammelt Analysen aus einem gleichnamigen Forschungsprojekt zur Frage, was dar- und hergestellt wird, wenn Kunstvermittlung z. B. in der Öffentlichkeitsarbeit ins Bild gesetzt wird. Die Untersuchungen zur Repräsentation pädagogischer Museumsarbeit an Schweizer Kunstinstitutionen wurden um internationale Perspektiven und Reflexionen zur Repräsentation von Kunsthochschulen und von Kunstunterricht in der Schule ergänzt. (dt./engl.)
Studien zur Kunstvermittlung Band 1
648 Seiten, Zaglossus, 2017
ISBN 978-3-902902-58-0