Heinrich Bachofner. Erfinder | Katrin Luchsinger, Jacqueline Fahrni (Hg.)
CHF 59.00
Heinrich Bachofner (1863–1926) war ein SBB-Angestellter mit grossem technischem Vorwissen und Interesse. Während seiner Internierung in der Psychiatrischen Pflegeanstalt Rheinau befasste er sich intensiv mit Erfindungen in den Bereichen Verkehr, Energiegewinnung und Wasserkraft. In diesem Œuvrekatalog wird sein überragendes zeichnerisches Werk vorgelegt.
156 Seiten, Scheidegger & Spiess, 2017
ISBN 978-3-85881-559-0
Heinrich Bachofner (1863–1926) war Eisenbahnangestellter in Winterthur – und als technikbegeisterter Erfinder war er stets bestens über die aktuellen Entwicklungen informiert. Er wurde jedoch 1911 gegen seinen Willen in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen und lebte ab 1913 bis zu seinem Tod als Patient der damals abgelegenen Pflegeanstalt Rheinau. Seine Krankenakte vermerkt, dass Bachofner unentwegt zeichnete und sich die Blätter zu Hunderten neben seinem Tisch stapelten. Davon haben sich 70 aussergewöhnliche Zeichnungen zu von ihm erfundenen grossen Maschinen erhalten. Sie belegen seine grandiose Originalität als Erfinder und sein enormes Fachwissen, das umso bemerkenswerter ist, als ihm in der Pflegeanstalt keinerlei Fachliteratur zur Verfügung stand.
Dieses neue Buch untersucht in fundierten Beiträgen von Ingenieuren, Technik- und Kunsthistorikern Bachofners Erfindungen auf ihre Aktualität, Originalität und Machbarkeit hin und ordnet sein Werk in das industrielle Geschehen seiner Zeit und seiner Heimatregion ein. Zudem vermittelt es auch – sehr zeitgemäss – den Reiz der Technik für die Kunst.
Mit Beiträgen von Hans-Peter Bärtschi, Eduard J. Belser, Martin Bütikofer, Marcel Hänggi und Henry Wydler.
ZHdK: Institute for Cultural Studies in the Arts (ICS)
Buch - Medium - Fotografie | Sigrid Schade, Anne Thurmann-Jajes (Hg.)
Band 1 der Schriftenreihe untersucht in unterschiedlichen Beiträgen das Verhältnis zwischen Buch und Fotografie innerhalb des Mediums der Künstlerpublikation. Die Diskussionen umfassen Avantgarde- und Mediendiskurse, die Konzeptualität des Fotografischen sowie Narrationen und narrative Strategien in verschiedenen Künstlerbüchern. Die « Schriftenreihe für Künstlerpublikationen » wurde als Plattform gegründet, um neueste Forschungen zu den historischen Kontexten, den Konzepten und den interdisziplinären und transmedialen Erscheinungsformen von Künstlerpublikationen zu vermitteln.
Schriftenreihe für Künstlerpublikationen Band 1
224 Seiten, Salon Verlag, 2004
ISBN 978-3-89770-223-3
Grenzgänge zwischen den Künsten | Jennifer John, Sigrid Schade (Hg.) [E-Book PDF]
Interventionen in Gattungshierarchien und Geschlechterkonstruktionen
Was unterscheidet « freie » von « angewandten » Künsten? Diese nicht erst seit der Moderne virulente Frage prägt die Kunstvorstellungen bis heute. Es zeigt sich, dass in den Wechselbeziehungen zwischen Kunst und Kunstgewerbe Gattungshierarchien und implizite Geschlechtszuschreibungen nach wie vor eine zentrale Rolle spielen, was auch von zeitgenössischen Künstler*innen problematisiert wird. Die internationalen Beiträge stellen das Funktionieren der traditionellen Hierarchien zur Diskussion, was zu einer Revision von Kategorien und Klassifikationen der Kunstgeschichte führt.
artists-in-labs: Recomposing Art and Science | Irène Hediger, Jill Scott
Die Publikation des artists-in-labs program ist eine reflektierende Untersuchung der theoretischen und praktischen Prozesse in kollaborativen Projekten von Kunst und Wissenschaft. Dabei werden transdisziplinäre Fragen zu Biologie, Philosophie und Anthropologie sowie den Umweltwissenschaften, Neurowissenschaften und Medienwissenschaften verhandelt und neue Felder der Auseinandersetzung in und zwischen den Disziplinen eröffnet. Acht Künstler*innen berichten von ihren Residenzen in Forschungslabors.
268 Seiten, DVD, De Gruyter, 2016
ISBN 978-3-11-047308-7