Cache | Nils Güttler, Niki Rhyner, Max Stadler (Hrsg.)
Das Publikationstool cache richtet sich an Forschungsgruppen, denen es ermöglicht, gemeinsam an einem Thema zu arbeiten, mit Inhalten anders umzugehen und abseits der gewohnten Formate zu publizieren. cache ist eine Mischung aus Kollektivessay und Materialsammlung und erscheint hybrid: als Buch und – Open Access – als Webseite, wo zusätzliche Inhalte zu finden sind.
cache entstand als Kooperation der Professur für Wissenschaftsforschung der ETH Zürich, dem Studiengang Visuelle Kommunikation der ZHdK, den beiden Grafiker:innen Loraine Olalia und Reinhard Schmidt, dem Entwickler Janis Perren und dem Data and Service Center for the Humanities (DaSCH) in Basel.
Designethnografie. Methodologie und Praxisbeispiele | Francis Müller [E-Book PDF]
Das Lehrbuch entwickelt Methoden für die Designrecherche, denn Designen erfordert und erzeugt zugleich Wissen, was in der Praxis oftmals intuitiv passiert. Wird die Erzeugung dieses Wissens jedoch methodisch geleitet und reflektiert, dann stärkt dies die Designdisziplin und begünstigt ihre interdisziplinäre Vernetzung. Die Ethnografie ist hierzu eine geeignete Methode: Designethnografie bedeutet, dass eine Designerin in eine soziale Lebenswelt eintaucht, dort bestimmte Wirklichkeitsausschnitte beobachtet, analysiert und sie verändert – zum Beispiel mit Intervention und partizipativen Ansätzen. Werden solche Verfahren dokumentiert und theoretisch reflektiert, dann werden designspezifische Erkenntnismodi sichtbar.
332 Seiten (PDF), Springer, 2018
ISBN 978-3-658-21388-6
Fines Hominis? Zur Geschichte der philosophischen Anthropologiekritik | Marc Rölli (Hg.) [E-Book PDF]
Seit bereits gut 50 Jahren geistern in der Philosophie die Thesen vom «Verschwinden des Menschen», seiner «Auflösung» oder seinem «Ende» herum. Vom «Tod des Subjekts» ist immer wieder die Rede. Es etabliert sich eine philosophische Skepsis, die sich auf «den Menschen» bezieht und über ihn hinausweist. Dieses Buch klärt über die Hintergründe und Bedeutungen dieser als «postmodern» geltenden Postulate auf, ohne dabei in polemische Vorurteile zu verfallen. In den einzelnen Beiträgen werden die historisch einschlägigen Kritiken rekonstruiert, die sich gegen eine anthropologische Erhöhung oder Verabsolutierung «des Menschen» aussprechen. Zugleich bezieht der Band philosophisch Position gegen den aktuellen Trend einer Wiederbelebung naturalistischer Menschenbilder in Biowissenschaften und Hirnforschung.
232 Seiten (PDF), transcript, 2015
ISBN 978-3-8394-2956-3
Ein Zeitgeist-Glossar von Achtsamkeit bis Zigarette
Moral Phobia ist unnatürlich, unbekümmert und undiszipliniert. Es raucht und trinkt, isst Fleisch, treibt kaum Sport und war gestern Nacht wieder der letzte Gast. Moral Phobia vernachlässigt soziale Netzwerke und Selbstoptimierungsangebote und plädiert für das Alberne und Abseitige, Faule und Fremde, Undurchsichtige, Unbequeme, Überflüssige und Verstörende – in der Hoffnung auf weniger aufgeräumte, vielfältigere Zeiten.
500 Seiten, Gudberg Nerger, 2015
ISBN 978-3-943061-35-2