Kein Stil | Peter Vetter, Katharina Leuenberger, Meike Eckstein
CHF 55.00
Ernst Keller (1891-1968). Lehrer und Pionier des Swiss Style
Verschiedentlich und insbesondere in den USA, wird in der Geschichtsschreibung des Graphic Design auf Ernst Keller als Vater des sogenannten Swiss Style, später International Typographic Style, hingewiesen. Diese Tatsache gründet auf der grossen Anzahl von Keller-Schülern, die später diesen Swiss Style geprägt und berühmt gemacht haben. Die Leistung von Keller wird einzig durch sein Oeuvre, vor allem seine Plakatgestaltung oder seine Beschäftigung im Zusammenhang mit Schrift- und Grafik in der Architektur, gewürdigt.
Fundamental jedoch ist Ernst Kellers Beitrag zur Entwicklung von innovativen, nicht akademischen didaktischen Prinzipien in der Gestaltungsausbildung. Seine Lehrtätigkeit ab 1918 kann als eines der weltweit ersten systematischen Ausbildungsprogramme für Graphic Design definiert werden.
253 Seiten, Triest Verlag, 2017
ISBN 978-3-0-3863022-7
Aus der intensiven Lehrtätigkeit von 1918 bis 1956 sind sehr unterschiedliche Gestalterinnen und Gestalter hervorgegangen. Es sind dies die Protagonisten der neuen Grafik wie Richard Paul Lohse, Josef Müller-Brockmann und Carlo Vivarelli oder verschiedenste illustrativ-künstlerische Talente wie Heiri Steiner, Lora Lamm oder K. Domenic Geissbühler und innovative Gestalter wie Hermann Eidenbenz oder Gérard Miedinger. Wissenschaftliche Illustratoren wie H.P. Weber oder der Karikaturist H.U. Steger. Einen anderen Schwerpunkt bilden Gestalter mit internationaler Lehrtätigkeit wie Pierre Gauchat, Walter Käch, Robert Sessler, Fred Troller, Josef Müller-Brockmann und andere. Diese Vielfalt der Talente dokumentiert eindrucksvoll die Offenheit, Nachhaltigkeit und jede Dogmatik negierende Lehrtätigkeit von Ernst Keller.
Texte: Rudolf Barmettler, Meike Eckstein, Katharina Leuenberger, Peter Vetter
No style | Peter Vetter, Katharina Leuenberger, Meike Eckstein
CHF 55.00
Ernst Keller (1891-1968). Teacher and pioneer of the Swiss Style
In various different places, particularly in the USA, when writing the history of graphic design, Ernst Keller is referred to as the father of Swiss Style, later International Typographic Style. This is down to the large number of Keller students, who later shaped this Swiss Style and made it famous. Keller’s achievement is shown purely using his oeuvre, primarily his poster designs and his work on lettering and graphic design in architecture.
Ernst Keller’s contribution to the development of innovative, non-academic didactic principles in design training plays a fundamental role. His teaching activity starting in 1918 can be defined as one of the first systematic training programmes for graphic design in the world.
253 pages, Triest Verlag, 2017
ISBN 978-3-0-3863023-4
Designethnografie. Methodologie und Praxisbeispiele | Francis Müller [E-Book PDF]
Das Lehrbuch entwickelt Methoden für die Designrecherche, denn Designen erfordert und erzeugt zugleich Wissen, was in der Praxis oftmals intuitiv passiert. Wird die Erzeugung dieses Wissens jedoch methodisch geleitet und reflektiert, dann stärkt dies die Designdisziplin und begünstigt ihre interdisziplinäre Vernetzung. Die Ethnografie ist hierzu eine geeignete Methode: Designethnografie bedeutet, dass eine Designerin in eine soziale Lebenswelt eintaucht, dort bestimmte Wirklichkeitsausschnitte beobachtet, analysiert und sie verändert – zum Beispiel mit Intervention und partizipativen Ansätzen. Werden solche Verfahren dokumentiert und theoretisch reflektiert, dann werden designspezifische Erkenntnismodi sichtbar.
332 Seiten (PDF), Springer, 2018
ISBN 978-3-658-21388-6
Not at Your Service. Manifestos for Design | Björn Franke, Hansuli Matter (eds.)
CHF 52.90
Not at Your Service: Manifestos for Design brings together the broad spectrum of beliefs, subjects and practices of designers at Zurich University of the Arts. It offers different approaches and insights on the present-day role and impact of design. It is not conceived as a finished project, but as a fluid document of its time. Collaborative design, interaction within complex systems, attention economics, the ecological shift, visual literacy, gender-neutral design, «quick and dirty» design ethnography, social responsibility, the value of ugliness, death futures, immersive technologies, identity and crises, design as a transformative discipline – all of these topics are presented for debate with passion, conviction and professional expertise.
526 pages, Birkhäuser, 2021
ISBN 978-3-0356-2272-0
Selbsttransformation und charismatisch evangelikale Identität | Francis Müller [E-Book PDF]
Eine vergleichende ethnosemantische Lebenswelt-Analyse
Francis Müller untersucht mit einem ethnosemantischen Ansatz eine schweizerische und eine ghanaische charismatisch evangelikale Gemeinschaft im Großraum Zürich. Als zentrales Element kristallisiert sich in den zwei Gemeinschaften die Konversion und die damit verbundene Selbsttransformation heraus, welche in den zwei Gemeinschaften mit unterschiedlichen kulturellen Themen in Verbindung gebracht wird. Die erstrebte radikale Selbsttransformation ist riskant, weil sie den Bruch mit Gewohnheiten und dem bisherigen Leben impliziert. Es werden in den zwei Gemeinschaften unterschiedliche Techniken und normative Identitäten vermittelt, die zeigen, wie mit dieser Diskontinuität umzugehen und wie überhaupt in einer modernen, säkularen Welt zu leben ist. Der Autor leistet so einen Beitrag zur soziologischen Konversionsforschung.
244 Seiten (PDF), Springer, 2015
ISBN 978-3-658-09251-1