Aus der einst modernsten Grossmolkerei Europas ist eine Kunsthochschule geworden: Auf dem Toni-Areal in Zürich-West sind seit Herbst 2014 die Studierenden und Lehrenden der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK zu Hause. Das Zürcher Architekturbüro EM2N hat die kolossale Gebäudestruktur beim Umbau zur Kunsthochschule bewahrt und die ehemalige «Joghurtfabrik» zu einer Stadt im Haus umgewandelt. Das Raumprogramm ermöglicht eine zeitgemässe Lern- und Lehrumgebung, die sich – im Sinne der Wissensarchitektur – zum urbanen Umfeld öffnet. Ateliers, Büros, Konzert- und Hörsäle, Ausstellungsräume, Kino, Museum, Musikklub, Gastronomie und 100 Mietwohnungen liegen hier Tür an Tür. Das Buch dokumentiert in Bild und Text die Wandlung des Toni-Areals und das heutige Mit- und Nebeneinander unterschiedlicher Mentalitäten und Arbeitsweisen.
288 Seiten, Scheidegger & Spiess, 2016
ISBN 978-3-85881-494-4
Herausgegeben von Janine Schiller und Katharina Nill im Auftrag der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK
Mit Beiträgen von Felix Escher, Thomas D. Meier, Katharina Nill, Kathrin Passig, Janine Schiller und Peter Weber; Illustrationen von Ingo Giezendanner GRRR; und Fotografien von Regula Bearth, David Bienz, Barbara Bühler, Johannes Dietschi, Hanspeter Dudli, Filip Dujardin, Betty Fleck, Roger Frei, Simon Habegger, Simon Menges, Thomas Schlup und Roland Tännler.
Zurich University of the Arts: Toni Campus | Janine Schiller, Katharina Nill (eds.)
CHF 39.00
Aus der einst modernsten Grossmolkerei Europas ist eine Kunsthochschule geworden: Auf dem Toni-Areal in Zürich-West sind seit Herbst 2014 die Studierenden und Lehrenden der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK zu Hause. Das Zürcher Architekturbüro EM2N hat die kolossale Gebäudestruktur beim Umbau zur Kunsthochschule bewahrt und die ehemalige «Joghurtfabrik» zu einer Stadt im Haus umgewandelt. Das Raumprogramm ermöglicht eine zeitgemässe Lern- und Lehrumgebung, die sich – im Sinne der Wissensarchitektur – zum urbanen Umfeld öffnet. Ateliers, Büros, Konzert- und Hörsäle, Ausstellungsräume, Kino, Museum, Musikklub, Gastronomie und 100 Mietwohnungen liegen hier Tür an Tür. Das Buch dokumentiert in Bild und Text die Wandlung des Toni-Areals und das heutige Mit- und Nebeneinander unterschiedlicher Mentalitäten und Arbeitsweisen.
288 Seiten, Scheidegger & Spiess, 2016
ISBN 978-3-85881-766-2
Auf die Welt kommen | Plattform Kulturpublizistik, ZHdK (Hg.)
CHF 38.00
Geschichten des Widerstands
Mit Texten von Sibylle Berg, Tanja Maljartschuk, Milo Rau, Corinne Riedener, Hans Widmer
Im Oktober 2020 findet eine Studentin im Nachlass ihrer verstorbenen Tante ein Büchlein mit rätselhaften Einträgen. Wie sich zeigt, haben fünf Frauen im Zeitraum von 1877 bis 1992 und an Brennpunkten wie der Russischen und der Deutschen Revolution, dem Spanischen Bürgerkrieg und den Jugoslawienkriegen ihre Erlebnisse und Gedanken in das Notizbuch eingetragen. Ihre Berichte und Gedanken drehen sich um die Frage des Widerstands, wenn eine Welt am Abgrund steht.
Die Spekulationen über die Mehrdeutigkeit von Kunstwerken und deren Potenzial, sich in verschiedene Bedeutungshorizonte einzuweben, sind vielfältig und zahlreich. Das «Wind Tunnel Deck»-Kartenspiel nimmt diese Beobachtung ernst. Es gibt den Konzepten, Kräften, Akteur:innen, Artefakten und Happenings, die seit 2012 rund um den Wind Tunnel von Florian Dombois und seiner Forschungsgruppe an der ZHdK operieren, eine Stimme und fokussiert ihre noch offenen Potenziale.
56 Karten, art&fiction, 2022
ISBN 978-2-88964-042-3
Re-visioning Histories in der Gegenwartskunst | Julia Wolf
CHF 61.00
Gegenwartskunst, die sich mit zeitgeschichtlichen Ereignissen beschäftigt, ist häufig an einer Dekonstruktion und Erweiterung von Geschichte interessiert. Mit Fokus auf Hiwa K und Petrit Halilaj, deren Arbeiten kriegsbedingte Gewalt, Zerstörung, Flucht und Verdrängung thematisieren, untersucht Julia Wolf die Möglichkeiten von Kunst, in Geschichtsschreibung einzugreifen. Die beiden Künstler nutzen erinnerungspolitische, postkoloniale, postmigrantische und verflechtungsgeschichtliche Perspektiven, um vorherrschende Erzählungen einer Gegenwartsbestimmung zu unterziehen.