Wie Bilder zu den Häusern finden | Dieter Maurer, Claudia Riboni (Hg.)
CHF 26.00
Wie die Bilder zu den Häusern finden und das Haus ins Bild kommt / How pictures find houses and the house comes into the picture
Bilder waren und sind nicht einfach und immer «da». Sie kommen auf, erscheinen, «entstehen» und entwickeln sich. Bilder haben also eine Geschichte und insbesondere auch eine Frühgeschichte. Mit Häusern ist es ähnlich. Wie aber, in diesem Werden, finden die Bilder zu den Häusern, und wie das Haus ins Bild? Und was ist dabei so anschauungswürdig und bedenkenswert? Denn dass sie zueinander gefunden haben, mit «tiefgreifenden» Folgen für beide, steht ausser Frage. Das vorliegende Buch zeigt dieses Geschehen aus der besonderen Perspektive früher Bilder, wie sie von vielen von uns in den ersten Lebensjahren gezeichnet oder gemalt wurden und die gemeinhin – allerdings mit vielen Missverständnissen, wenn nicht gar mit Unverständnis verbunden – als «Kritzeleien» oder «Kinderzeichnungen» bezeichnet werden. (dt./engl.)
Im Hintergrund dieser Abhandlung stehen langjährige phänomenologische Untersuchungen früher Bilder in der Ontogenese anhand grosser Bild- und Filmarchive aus sehr verschiedenen Kontexten der Bildproduktion.
Wenn auch die Rollen von Text und Bild nicht ins Gegenteil zu kehren sind, so übernehmen im vorliegenden Buch dennoch die Bilder die Stelle, welche üblicherweise erklärt, und der Text die Stelle, welche üblicherweise illustriert. Die Bilder «tragen» gleichsam das Gewicht der Argumentation, die Texte «erleiden» die Unterwerfung unter den Dienst von Beispielen.
Gleichzeitig verlässt die Publikation den in strengerem Sinne wissenschaftlichen Rahmen und erlaubt sich Freiheit der Form und ästhetisches Empfinden der Zusammenstellung, auch wenn Bilder und Texte in aller Entschiedenheit zeigen und in aller Genauigkeit sagen wollen, was die Forschung zu sehen und zu verstehen erlaubt.
ZHdK: Institute for Contemporary Art Research (IFCAR)
Im Zentrum der Publikation Nachtschichten stehen elf Audiokunstwerke, die im Rahmen des Forschungsprojekts NOW II an der Zürcher Hochschule der Künste von elf Künstlerinnen und Künstlern entwickelt und 2006 von Radio LoRa in Zürich ausgestrahlt wurden. Die Beiträge erkunden neue Methoden und Techniken, um mit extrem langen Werk- und Sendedauern künstlerisch operieren zu können. Die drei CDs enthalten repräsentative Ausschnitte der Radioarbeiten. (dt./engl.)
Stadt auf Achse | Gabriela Christen, Christoph Doswald, Martin Haller (Hg.)
CHF 32.00
Mit Kunst urbane Räume gestalten
Das Handbuch hat drei Bestandteile: Eine Schritt-für-Schritt-Wegleitung für partizipative künstlerische Projekte im Kontext von Stadtentwicklung, eine Sammlung von Referenzbeispielen, die konzentriert Einblick in die Best Practice geben, sowie einen Serviceteil mit weiterführenden Informationen. Der Band enthält ein grafisches Verweissystem, das innerhalb einzelner Abschnitte auf Ausführungen und Hinweise in anderen Textteilen aufmerksam macht. Die in der Wegleitung eingefügten Zitate sind den zahlreichen Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Gemeinden und Städten sowie den am Projekt beteiligten Kunstschaffenden entnommen. Sie werden nicht einzelnen Personen zugeordnet, weil sie stellvertretend für mehrfach ähnlich geäusserte Aussagen stehen.
144 Seiten, jrp|Ringier, 2016
ISBN 978-3-0-3764453-9
Early Human Figure Drawing in Ontogeny | Dieter Maurer (Hg.)
Cross-Contextual Aspects
Bilder – erzeugte Bilder – waren und sind nicht einfach und immer «da». Sie kommen auf, erscheinen, «entstehen» und entwickeln sich. Bilder haben also eine Geschichte und insbesondere auch eine Frühgeschichte.
Wie aber erscheinen, «entstehen» Bilder? Welche Eigenschaften, Strukturbildungen und Entwicklungstendenzen lassen sich in frühen graphischen Äusserungen beobachten? Sind frühe Bilder Produkte oder Prozesse? Sind frühe Bildmerkmale allgemein, abhängig vom Kontext ihrer Produktion, oder individuell? Worin besteht frühe bildhafte Erkenntnis und Ästhetik? Auf welche allgemeinen Aspekte des frühen symbolischen Verhaltens verweisen frühe Bilder? Auf welche allgemeinen Bestimmungen des Bildes verweist die Bildgenese? (dt./engl.)