LP 1
Side A: I Am Sitting in a Room (1970) for voice and electromagnetic tape / Alvin Lucier, performer / Hauke Harder, assistant. 18:20 min
Side B: Music for Solo Performer (1965) for enormously ampli ed brain
waves and percussion / Alvin Lucier, brain waves / Hauke Harder and Daniel Wolf, assistants. 24:06 min
LP 2
Side A: Charles Curtis (2002) for cello with slow sweep pure wave oscillators / Charles Curtis, cello. 13:40 min
Side B: Double Rainbow (2016) for voice and slow sweep pure wave oscillator / Joan La Barbara, voice. (world premiere) 12:08 min Nothing is Real (Strawberry Fields Forever) (1990) for piano, amplfied teapot, tape recorder, and miniature sound system / Johannes Herrmann, piano. 8:21 min
LP 3
Side A: Braid (2012) for alto ute, clarinet, English horn, and string quartet / Felix Profos, conductor / Patrycja Pakiela, alto ute / Soraya Dos Santos, clarinet / Megumi Nakajima, English horn / Nora Peterhans and Cécile Vonderwahl, violin / Tabea Frei, viola / Nadja Reich, cello. (European premiere) 16:00 min
Side B: Two Circles (2012) for flute, B-flat clarinet, violin, cello, and piano / Felix Profos, conductor / Patrycja Pakiela, flute / Soraya Dos Santos, clarinet / Nora Peterhans, violin / Nadja Reich, cello / Lora-Evelin Vakova, piano. 17:52 min
LP 4
Side A: Hanover (2015) for violin, alto saxophone, tenor saxophone, three banjos (three e-guitars), piano, and bowed vibraphone / Ever Present Orchestra: Lars Mlekusch, conductor / Rebecca Thies, violin / Charles Ng, alto saxophone / Joan Jordi Oliver Arcos, tenor saxophone / Oren Ambarchi, Stephen O’Malley, Gary Schmalzl, electric guitar / Felix Profos, piano / Anthony Burr, bowed vibraphone. (European premiere) 18:06 min
Side B: Step, Slide and Sustain (2014) for horn in F, cello, and piano / Retro Disco: Samuel Stoll, horn / Moritz Muellenbach, cello / Simone Keller, piano. (world premiere) 14:55 min
CD One Arm Bandits (2016) for four cellos / Charles Curtis, TJ Borden, Judith Hamann, Reynard Rott, cello. 60:09 min
Sinnliches Denken. Eisensteins exzentrische Methode | Elena Vogman
CHF 45.00
Sergej Eisensteins Bildtheorie und Filmpraxis sind aufs Engste miteinander verbunden. Aus beidem entwickelte er ein Theoriewerk: ein immer wieder neu montiertes work in progress, dessen epistemische Obsession im physiologischen Denkpotential des Kinos selbst gründete. Auf der Suche nach den Ursprüngen eines solchen »sinnlichen Denkens« des Kinos legte Eisenstein die Kulturgeschichte neu aus. 1929 plante der Regisseur ein »Buch in Form einer Kugel«.
Denken heisst: Urteile fällen, Unterscheidungen treffen – jedenfalls nach geläufiger Auffassung. Dann scheint es «Denken» – bzw. den Ausdruck von Gedanken – nur in Bezug auf die Sprache, die Schrift oder den Text zu geben, nicht aber als ein Denken im Visuellen, als eine Denkform, die sich allein im Medium der Zeichnung, der Farbe, des Ikonischen ausdrückt und nichts Anderes zeigt als ein Bild, eine gerahmte Fläche, eine Serie von Linien oder die Dichte von Materialien, von Figur und Grund. Der Band versammelt Essays, die den gegenteiligen Beweis antreten und die Behauptung aufstellen, dass visuelles Denken sich in Modi des Zeigens, des Zum-Erscheinen-Bringens, der visuellen Paradoxie oder des gemalten Kontrastes, der Gegensetzung von Farben und ihren Spielen sowie des in eine Zeichnung eingezeichneten Kommentars auszudrücken vermag.
Institutionskritik als Methode. Hegemonie und Kritik im künstlerischen Feld | Sønke Gau
CHF 52.90
Sønke Gau untersucht in seiner umfassenden Genealogie der Institutionskritik das Potenzial dieser künstlerischen Verfahren und fragt nach deren Aktualisierung unter den heutigen Bedingungen. Institutionskritik als Methode beschränkt sich nicht mehr nur auf das künstlerische Feld, sondern greift auf andere gesellschaftliche Felder über, um so ein erweitertes Spektrum an Handlungsoptionen zu gewinnen.
539 Seiten, Turia + Kant Verlag, 2017
ISBN 978-3-85132-823-3