Rhythmisch-energetische Intensivierung | Felix Baumann [E-Book]
Zur Verlaufsform von Sonatenexpositionen in der Wiener Klassik
Musikkundigen ist geläufig, dass das Seitenthema einer Sonatenexposition der Wiener Klassik in einer Spannungstonart erfolgt. Weniger bekannt ist, dass sich zusammen mit der harmonischen Modulation eine rhythmisch-energetische Intensivierung vollzieht, die die Musik dramatisiert und strukturiert. In dieser Leseweise präsentiert sich die Sonatenform als die musikalische Form der Aufklärung.
198 Seiten, transcript, 2024
ISBN 978-3-8394-7526-3
Felix Baumann zeigt, wie daraus innovative Einsichten resultieren, die mit den neuesten Theorieansätzen kompatibel sind und sie in fruchtbarer Weise ergänzen. So entsteht nicht nur für alle Spielarten der Musiktheorie, der Musikwissenschaft oder der Musikästhetik ein erheblicher Zugewinn, sondern auch eine Inspiration zur eigenen Auseinandersetzung mit der Materie.
Rhythmisch-energetische Intensivierung | Felix Baumann
CHF 52.50
Zur Verlaufsform von Sonatenexpositionen in der Wiener Klassik
Musikkundigen ist geläufig, dass das Seitenthema einer Sonatenexposition der Wiener Klassik in einer Spannungstonart erfolgt. Weniger bekannt ist, dass sich zusammen mit der harmonischen Modulation eine rhythmisch-energetische Intensivierung vollzieht, die die Musik dramatisiert und strukturiert. In dieser Leseweise präsentiert sich die Sonatenform als die musikalische Form der Aufklärung.
198 Seiten, transcript, 2024
ISBN 978-3-8376-7526-9
Alvin Luciers reflexive Experimentalästhetik | Bernhard Rietbrock
CHF 51.50
Das gewöhnlich Unhörbare hörbar zu machen, darin besteht die Pionierarbeit Alvin Luciers. Ausgehend von einem traditionellen Musikverständnis, wie es noch während seines neoklassizistisch geprägten Kompositionsstudiums vorherrschend war, zeichnet die Studie Luciers Schaffen über die live-elektronischen Verbalpartituren ab 1965 bis zur letzten Werkphase der reinen Instrumentalstücke ab 1982 nach.
398 Seiten, Wolke Verlagsgesellschaft, 2022
ISBN 978-3-95593-404-0
Paul Hindemith versuchte sich früh «von dem ganzen Conservatoriumskram» zu lösen und schlug einen eigenen künstlerischen Weg ein, der stets die Auseinandersetzung mit den Strömungen der jeweiligen Gegenwart suchte. Damit bot er ab 1934 auch die Voraussetzung, um selber zum «Fall Hindemith» zu werden. Im Zentrum der Referate und Aufsätze, die zur Studienwoche «Hindemith und die zwanziger Jahre» der Hochschule Musik und Theater Zürich entstanden sind, stehen Hindemiths Kunstwerke und Stellungnahmen in der Zwischenkriegszeit.