Gestaltung der Grundlagen | Ulrich Binder, Ruedi Wyss
CHF 16.00
Aus dem Gestalterischen Propädeutikum der Zürcher Hochschule der Künste
Die in diesem Band versammelten Fragen sind nicht frei erfunden. Sie werden von jungen Menschen gestellt, die im Ungewissen darüber sind, ob sie sich für eine gestalterische Ausbildung oder eine künstlerische Laufbahn entscheiden sollen. Sie möchten mehr wissen über die Voraussetzungen und was sie im ersten Jahr der Ausbildung und auch später an der Kunsthochschule erwartet.
In kurzen und verständlichen Texten gibt der Autor, selbst Dozent des Propädeutikums, des Vorbereitungskurs an der Zürcher Hochschule der Künste, Antworten auf diese Fragen. Zusammen mit dem umfangreichen Bildmaterial, das zu einer kleinen Geschichte der Gestaltungsanweisungen zusammengestellt ist, wird dieses kleine Handbuch so für alle Lehrenden und Lernenden im Bereich von Gestaltung und Kunst lesenswert.
Texte von Ulrich Binder, herausgegeben von Ruedi Wyss
Autorschaft in den Künsten | Corina Caduff, Tan Wälchli (Hg.) Zürcher Jahrbuch der Künste
«Autorschaft» ist seit einigen Jahren ein viel diskutierter Begriff. Das Thema ist nach wie vor sehr aktuell, denn zweifellos ist das Verständnis von Autorschaft angesichts der fortschreitenden Digitalisierungsprozesse gegenwärtig heftig in Bewegung. Welche Auswirkungen haben diese Prozesse auf die Selbstwahrnehmung von Künstler*innen? Gilt der Topos vom «Tod des Autors» immer noch, und wie verlaufen die Kämpfe um Macht und Autorschaftsrechte heute? Diese Debatten werden hier erstmals im Rahmen sämtlicher Künste geführt. Künstler*innen und Wissenschaftler*innen – vom Konzertpianisten über die Designforscherin und den Filmemacher bis hin zur Architekturtheoretikerin – präsentieren analytische Reflexionen sowie Beispiele aus der aktuellen Praxis aus Architektur, Design, Film, Kunst, Literatur, Musik, Theater.
The artist as entrepreneur has become a common topic of discussion. Here, however, we put forward the notions of “self” and “system.” First, every artistic practice is self-reflexive and self-contextualizing. Second, each system an artist builds allows for innovation. Let’s construct a space where we inevitably find ourselves together with others, even if we feel lonely, like a witch lost in a library of artists’ books. Let’s invent our right to do so. Let’s enter the world of smell and write about a megalomaniac art school while documenting a generation of art students and their studios with analogue photography. How does anyone even manage—from making objects to performing one’s own existence? Device, organon, animal.
328 pages, Sternberg Press, 2019
ISBN 978-3-956794-88-9
Eine Geschichte der Gewalt | Kai Ziegner [E-Book PDF]
Photographieren und Schreiben als Erfahrung, Experiment und Erkenntnis
Im Fokus dieser erzählerisch-analytischen Text-Photo-Montage stehen die sogenannte Wendezeit in Ostdeutschland und die mit diesem radikalen Wandel einhergehenden individuellen wie kollektiven Gewaltausbrüche. Entlang persönlicher Erfahrungen und geschult an literarischen und theoretischen Werken wie Alexander Kluges Lebensläufe, Klaus Theweleits Männerphantasien oder W.G. Sebalds Roman Austerlitz hinterfragt Kai Ziegner Erinnerung und Zeugenschaft auf ebenso kritische wie experimentelle Weise.
110 Seiten, diaphanes, 2023
ISBN 978-3-0358-0644-1