Auf die Welt kommen | Plattform Kulturpublizistik, ZHdK (Hg.)
CHF 38.00
Geschichten des Widerstands
Mit Texten von Sibylle Berg, Tanja Maljartschuk, Milo Rau, Corinne Riedener, Hans Widmer
Im Oktober 2020 findet eine Studentin im Nachlass ihrer verstorbenen Tante ein Büchlein mit rätselhaften Einträgen. Wie sich zeigt, haben fünf Frauen im Zeitraum von 1877 bis 1992 und an Brennpunkten wie der Russischen und der Deutschen Revolution, dem Spanischen Bürgerkrieg und den Jugoslawienkriegen ihre Erlebnisse und Gedanken in das Notizbuch eingetragen. Ihre Berichte und Gedanken drehen sich um die Frage des Widerstands, wenn eine Welt am Abgrund steht.
Konzept und Realisierung von den ZHdK-Kulturpublizistikstudierenden Maurin Baumann, Mara Djukaric, Josia Haab, Leonie Haschler und Daphne Kalafati unter der Begleitung von Basil Rogger und Ruedi Widmer. Gestaltung von Jonas Wandeler, Atlas Studio.
Kunst und künstlerische Forschung – Art and artistic research | Zürcher Jahrbuch der Künste
CHF 49.00
‚Künstlerische Forschung‘ bezeichnet eine spezifische Kunstpraxis, bei der die Künstlerinnen und Künstler selbst als Forschende agieren und ihre Resultate in Form von Kunstprodukten darstellen. Nachdem diese Praxis in den 1990er-Jahren besonders im Bereich der Visual Arts zu einem wichtigen Diskussionsfeld der internationalen Kunstausbildung wurde, hat sie sich seit neuestem auch in anderen Bereichen etabliert: in Design, Theater, Film, Musik und Tanz. Dabei ist eine zentrale Frage immer noch ungelöst: Was genau ist der Unterschied zwischen Kunst und künstlerischer Forschung? Nur wenn klar ist, worin sich die neue Forschungspraxis von Kunst einerseits und von traditioneller Forschung anderseits unterscheidet, kann sie sich als spezifisches Tätigkeitsfeld etablieren. Dieser Begriffsklärung spürt das vorliegende Buch nach. (dt./engl.)
Gestaltung der Grundlagen | Ulrich Binder, Ruedi Wyss
CHF 16.00
Aus dem Gestalterischen Propädeutikum der Zürcher Hochschule der Künste
Die in diesem Band versammelten Fragen sind nicht frei erfunden. Sie werden von jungen Menschen gestellt, die im Ungewissen darüber sind, ob sie sich für eine gestalterische Ausbildung oder eine künstlerische Laufbahn entscheiden sollen. Sie möchten mehr wissen über die Voraussetzungen und was sie im ersten Jahr der Ausbildung und auch später an der Kunsthochschule erwartet.
«Tender Digitality» beschreibt ein ästhetisch orientiertes Konzept, das ein binäres System in Schwingung versetzt und Menschen als Human Digitalus darstellt. Dabei reagiert es auf das Bedürfnis, Sinnlichkeit, Wahrnehmung, Intuition und Wohlbefinden in digitalen Umgebungen zu erleben, diese Erfahrung greifbar zu machen und dafür eine Sprache zu entwickeln.»Tender Digitality» operiert im Raum zwischen analog und digital, sozialen und technischen Phänomenen, welches es in sich ständig verändernde, niemals fixierte Muster einwebt.