Photography and Writing as an Experience, Experiment and Insight
The focus of this narrative-analytical text-photo-montage is the so-called Wendezeit in East Germany, the years after the reunification and the individual and collective outbreaks of violence that accompanied thisradical change. Based on personal experiences and trained on literary and theoretical works such as Alexander Kluge’s Lebensläufe, Klaus Theweleit’s Männerphantasien or W.G. Sebald’s novel Austerlitz, Kai Ziegner reflects on remembrance and testimony in a way that is as critical as it is experimental.
Where and how do authoritarian regimes and structures persist across generations? What scars can be read on the fault lines of disruptive processes and how to deal with – not only historical – situations in which the protagonists are victims and perpetrators at the same time? Ziegner’s artistic research shows how the unpresentable can become visible, how the ambiguous can be told and how a differentiated processing can be made possible.
Eine Geschichte der Gewalt | Kai Ziegner [E-Book PDF]
Photographieren und Schreiben als Erfahrung, Experiment und Erkenntnis
Im Fokus dieser erzählerisch-analytischen Text-Photo-Montage stehen die sogenannte Wendezeit in Ostdeutschland und die mit diesem radikalen Wandel einhergehenden individuellen wie kollektiven Gewaltausbrüche. Entlang persönlicher Erfahrungen und geschult an literarischen und theoretischen Werken wie Alexander Kluges Lebensläufe, Klaus Theweleits Männerphantasien oder W.G. Sebalds Roman Austerlitz hinterfragt Kai Ziegner Erinnerung und Zeugenschaft auf ebenso kritische wie experimentelle Weise.
110 Seiten, diaphanes, 2023
ISBN 978-3-0358-0644-1
ReSaVoir. Bilder im Spannungsfeld von Kultur, Politik und Erinnerung
Kein Bild kommt aus dem Nichts oder bildet einfach ab – jedes Bild beruht immer schon auf Vor-Bildern. Als Teil kultureller und sozialer Ordnungen gestalten Bilder Macht- und Wissensstrukturen mit. Die Autor*innen des Sammelbandes analysieren Bilderpolitiken in Bezug auf Erinnerungsprozesse, Heterosexismen und Rassismen: Wie legitimieren oder destabilisieren sie Macht? Wie überlagern und konterkarieren sich Erinnerungen in ihnen? Und wie lassen sich neue Lektüren produzieren?
216 Seiten (PDF), transcript, 2011
ISBN 978-3-8394-1467-5
Eine Technik des Nahsehens und ihr spezifisches Subjekt: die Videokünstlerin der 1970er Jahre
Der Band befragt die Videokunst der frühen 1970er-Jahre hinsichtlich ihrer Interventionen in Körper- und Mediendiskurse bzw. Subjektdiskurse der Zeit. Im Anschluss an Walter Benjamin entwickelt die Studie hierfür ein operatives Bildverständnis und arbeitet « den wachen Sinn für die Signatur der Zeit » aus den Praktiken und Diskursen der Videokunst heraus. Analysen zu Videowerken von Eleanor Antin, Lynda Benglis, Lili Dujourie, Sanja Iveković, Martha Rosler, Lisa Steele, Hannah Wilke und anderen Künstler*innen belegen einen repräsentationskritischen Einsatz des Mediums, der die Arbeit an, mit und in Bildern als eine ebenso ästhetische wie politische Argumentation lesbar macht.
Mit Reflexionen und Ansätzen zur begrifflichen Auslegung von künstlerischer Forschung, Fallbeispielen zur Umsetzung einer praxisorientierten Forschung sowie einem Gespräch an der Schnittstelle von Forschungs- und Filmförderung, richtet subTexte 04 den Fokus auf Forschung und Film. Film wird dabei nicht nur als autorschaftliches Medium der Forschung begriffen, sondern ist selber ein Medium der Forschung.