Spiel und Theater sind vielfältig verbunden, aber solange der Spielbegriff mit Harmlosigkeit assoziiert ist, nimmt er dem Theater Schärfe und Wirksamkeit. Gunter Lösel fragt deshalb nach einer Begriffserweiterung, die auch die dunkle Seite des Spiels umfasst.
Zwischen Spiel, Wirklichkeit und Fiktion entwickelt Gunter Lösel ein «Dreiweltenmodell des Theaters» und geht der Frage nach, warum die Spezies Mensch ein performatives Spiel entwickelt hat, in welchem sie sich negative Handlungen oder konflikthafte Situationen vor Augen führt. Durch Verbindungen zu Spieltheorie, Gaming, Philosophie, Performance-Studies und KI entsteht ein Reflexionsraum, der so den Widerspruch zwischen Harmlosigkeit des Spiels und Wirkungsmacht des Theaters auflöst.
ZHdK: Institute for the Performing Arts and Film (IPF)
Die dunkle Seite des Spiels | Gunter Lösel [E-Book PDF]
Theater zwischen Spiel, Wirklichkeit und Fiktion
Spiel und Theater sind vielfältig verbunden, aber solange der Spielbegriff mit Harmlosigkeit assoziiert ist, nimmt er dem Theater Schärfe und Wirksamkeit. Gunter Lösel fragt deshalb nach einer Begriffserweiterung, die auch die dunkle Seite des Spiels umfasst.
75 Jahre Schauspielschule Zürich | Hartmut Wickert, Anton Rey (Hg.)
Vom Bühnenstudio zur Zürcher Hochschule der Künste. Geschichte und Gegenwart der Schauspielausbildung in Zürich 1937 bis 2012. Hrsg. Departement Darstellende Künste und Film, Zürcher Hochschule der Künste
Mit einem Fotoessay von Lukas Wassmann und mit Beiträgen von Ute Kröger, Ralph Müller, Bruno Ganz, Peter Bissegger, Gardi Hutter, Hanspeter Müller-Drossaart, Peter Danzeisen, Hartmut Wickert und vielen anderen.
Ästhetische Kommunikation und Kindertheater | Mira Sack, Anton Rey (Hg.) [E-Book PDF]
Rezeptionsprozesse und ihre dialogische Funktion in der Vermittlung von Theater aufmerksam zu verfolgen, gilt aktuell eher als Ausnahmeerscheinung. Das vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Forschungsprojekt «Ästhetische Kommunikation im Kindertheater» ist hier aktiv geworden. Die Studie zu Rezeptionsweisen und Erlebnisqualitäten von Kindern im Umgang mit Inszenierungen will Anregung geben, Theaterbesuche als produktiven Bestandteil von ästhetischen Bildungsprozessen zu begreifen. Die Dokumentation schildert Ergebnisse aus der Untersuchung und beleuchtet Interaktion und Feedback-Schleife im Kindertheater.
We felt that research on improvisation in theater has to catch up and so we invited 10 advanced researchers of the field to present and discuss their topics. The result was an interesting mix of methods, approaches and academic conven tions. As expected the contributions were quite heterogeneous, since there is no such thing as a “theory of improvisational theater” or even a consensus of which discipline should investigate on it: Psychology? Theater studies? Linguistics? This book compiles most of the contributions of IMPRO TALKS and makes them accessible for an interested public and for further research.
Contributors: Edgar Landgraf, Gunter Lösel , Nicolas J. Zaunbrecher, Tony Frost and Ralph Yarrow, Duncan Marwick, Christian F. Freisleben-Teutscher